Dietikon

Ausbildung mit Glanznoten: Die besten Dietiker Lehrabgänger

Eine Urkunde für gute Noten: Johannes Weibel, Melanie Florian und Sara Omlin werden von Stadtpräsident Roger Bachmann und Koenig-HR-Chefin Annemieke Berends ausgezeichnet.

Eine Urkunde für gute Noten: Johannes Weibel, Melanie Florian und Sara Omlin werden von Stadtpräsident Roger Bachmann und Koenig-HR-Chefin Annemieke Berends ausgezeichnet.

Die Stadt zeichnet fünf junge Berufsleute aus. Zwei mussten sich entschuldigen – sie bilden sich im Ausland weiter.

Die Stadt Dietikon hat fünf Lehrabgänger ausgezeichnet, die ihre Ausbildung mit Glanznoten abgeschlossen haben: Aus dem Legat von Max Koenig haben vier junge Frauen und ein Mann je 600 Franken erhalten.

Als Lehrabgänger mit Bestnoten seien die fünf ausgezeichneten Berufsleute «die besten Botschafter für unser duales Bildungssystem», hatte Stadtpräsident Roger Bachmann (SVP) am Mittwochabend im Stadtkeller erklärt. «Dass die Lehre und unser Bildungssystem wirklich ein Erfolgsmodell sind, zeigen auch Vergleiche mit dem Ausland, wo man bei der Ausbildung viel stärker auf den akademischen und universitären Weg setzt und die Arbeitslosigkeit gerade auch bei jungen Leuten viel höher ist als bei uns in der Schweiz.»

In diesem Jahr hatten sich auf die Ausschreibung der Stadt Dietikon 15 Lehrabgänger mit einer guten Schlussnote gemeldet, die im Bezirkshauptort wohnen oder dort die Lehre ab solviert haben. Prämiert wurden im Stadtkeller von Bachmann und Annemieke Berends, der Leiterin der Personalabteilung von SFC Koenig, jene fünf, die eine Gesamtnote von 5,4 und höher hatten.

Jana Blattner schloss ihre Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit am Zürcher Stadtspital Triemli mit einer 5,5 ab. Dieselbe Note erreichte Johannes Weibel, der in der Effretiker Schaltag AG eine Automatiker-Lehre abschloss. Je eine 5,4 erzielten die Kauffrau Melanie Florian bei der Swiss Life in Zürich sowie Sara Omlin aus Oberweningen und Juliana Thöny aus Oberlunkhofen, die beide bei der Dietiker Sprüngli AG ihre Lehren zur Bäckerin-Konditorin-Confiseurin erfolgreich beendeten.

Mit der Lehre ist es aber nicht getan, wie Stadtpräsident Roger Bachmann weiter sagte. «Sie wissen alle, dass wir uns in einer sehr schnelllebigen Zeit befinden, und da ist es enorm wichtig, dass man mit seinem Wissen immer am Ball ist und sich permanent weiterentwickelt.» Das ist den jungen Berufsleuten bewusst, wie sich an der Prämierung zeigte: Denn zwei der Geehrten mussten sich entschuldigen lassen. Jana Blattner weilt in einem Sprachaufenthalt in Australien. Und Juliana Thöny arbeitet in London in einem Restaurant von Anton Mosimann. Sie wurden durch ihre Grosseltern beziehungsweise ihre Eltern vertreten.

Trotz ständigem Weiterlernen riet Bachmann den jungen Berufsleuten auch, zwischendurch herunterzufahren und die ruhigen Momente zu geniessen. «Nur wer ausgeglichen, zufrieden und gesund ist, vermag letztlich auch im Beruf Höchstleistungen zu bringen.»

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