Im vergangenen Herbst hiess das Bundesgericht eine Beschwerde der Gemeinde Weiningen gut und verdonnerte das Bundesamt für Strassen (Astra) dazu, die Erweiterung der Nordumfahrung Zürich am Westportal des Gubristtunnels neu zu planen.

Die anschliessend ausgearbeitete Idee, das Gesamtprojekt von 1,1 Milliarden Franken zu splitten und den oberirdischen Abschnitt vom östlichen Tunnelportal bis zur Verzweigung Zürich Nord bereits früher auf sechs Spuren auszubauen, wird jetzt Realität.

Wie die "NZZ" berichtet, werden die Bauarbeiten für diesen sieben Kilometer langen Abschnitt am 14. Juli ausgeschrieben und sollen bis Sommer 2020 dauern. Bereits jetzt werden Vorarbeiten durchgeführt: Für die Verbreiterung der A1 müssen diverse Überführungen ersetzt werden, für die derzeit provisorische Hilfsbrücken errichtet werden.

Für den westlichen Abschnitt arbeitet das Astra gemeinsam mit dem Kanton und der Gemeinde Weiningen ein allgemeines Projekt aus. 2017 oder 2018 soll die öffentliche Planauflage für das Vorhaben folgen. Für die anschliessende Detailplanung sind etwa zwei Jahre nötig und der Tunnelbau selber soll rund fünf Jahre in Anspruch nehmen. (flo)