Während die Oberengstringer Schüler in die Ferien abdüsen, beginnt für die Bauarbeiter am Montag eine harte Zeit: Dann fahren auf dem Baufeld für das neue Lanzrain-Schulhaus die Maschinen auf. Es erweitert die bisherige Schuleinheit Goldschmied-Sunnerai-Halde. Ein erstes Stück Erde schaufelten die Behörden heute am Spatenstich weg.

Das «Lanzrain» ist speziell, weil dessen Räume sowohl für Kindergarten- als auch für Primarschulunterricht geeignet sind, je nach Platzbedarf. Doch bereits ist klar, dass im Sommer 2017, wenn das «Lanzrain» fertig ist, vorerst drei Kindergartenklassen einziehen werden. Denn beim Kindergarten ist die Platznot zurzeit am grössten. Sobald das «Lanzrain» gebaut ist, wird zudem der sanierungsbedürftige Kindergarten Risi abgerissen, diese Liegenschaft wird von der Gemeinde verkauft.

Laut Liegenschaftsvorstand Fritz Weber (SVP) darf beim «Lanzrain» im Dezember mit der Aufrichtefeier für den Neubau gerechnet werden – etwas mehr als ein Jahr, nachdem die Gemeindeversammlung die Schul-Erweiterung für knapp 2,8 Millionen Franken gutgeheissen hat. Ein Teil dieses Kredits ist für das Schulhaus Halde: Dort wird bis im Sommer 2017 ein Sanitätsposten-Raum in ein Klassenzimmer umfunktioniert.

Zusätzliche Erweiterungen in den nächsten Jahren wären einfach: Das «Lanzrain» ist so konzipiert, dass später eine nahtlose Erweiterung um zwei Zimmer problemlos möglich ist. Auch eine Erweiterung um einen Raum für familien- und schulergänzende Betreuung ist angedacht. Der Architekt des modernen Schulbaus, Manfred Durrer, ist übrigens selber ein Oberengstringer.

Gebaut wird auch beim Schulhaus Allmend. Dessen Erweiterung wird ebenfalls im Sommer 2017 fertig.