Dietiker Niederfeld

Aus der Kiesgrube wurde eine Müllhalde – nun folgt das Modellquartier

Blick aufs Niderfeld: Hierhin will die Dietiker Transportfirma Planzer in den nächsten Jahren ihren Hauptsitz verlegen. (Archivbild)

Blick aufs Niderfeld: Hierhin will die Dietiker Transportfirma Planzer in den nächsten Jahren ihren Hauptsitz verlegen. (Archivbild)

Das Dietiker Niderfeld wird zu einem neuen Stadtquartier mit Wohnen, Arbeiten und Erholung auf einem Platz. Für die grösste Siedlungsreserve im Kanton Zürich gab es aber auch schon ganz andere Pläne.

  • Im Jahr 1895 kaufte die Nordostbahn grosse Teile des Niderfelds, wo sie ein Reparaturzentrum erstellen wollte. Der Standort Zürich erhielt jedoch den Zuschlag, woraufhin auf dem Gebiet des Niderfelds Kies abgebaut und in den entstandenen Gruben Kehricht vergraben wurde.
  • Im Nachzug des im Jahr 1976 in Kraft getretenen Bau- und Planungsgesetzes wurde das Niderfeld im kantonalen Gesamtplan als Baugebiet ausgewiesen.
  • Anträge, das Niderfeld zu einer Industriezone zu machen, wurden zweimal vom Gemeinderat und einmal an der Urne abgelehnt.
  • Der Kantonsrat teilte im Jahr 1995 das Niderfeld dem Zentrumsgebiet von kantonaler Bedeutung zu. Mit diesem Eintrag im Richtplan waren eine hohe bauliche Dichte und Erholungsgebiete vorgesehen.
  • 2002 wurde ein kooperativer Planungsprozess mit Teilnahme der Stadt, Bewohnern, Grundeigentümern, der Kantone Zürich und Aargau und Wirtschaftsvertretern lanciert.
  • 2008 wurde eine Einzonungsvorlage angenommen und zwei Jahre später vom Regierungsrat genehmigt. Das Parlament sprach 688'000 Franken für die Planung. (aru)

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