Bergdietikon

Aufgabe erfüllt: Die Feuerwehr konnte den Scheunenbrand schnell löschen

Die Feuerwehr Bergdietikon erhielt an der diesjährigen Hauptübung ein gutes Zeugnis. Sie hatten grosses Publikum am Samstagnachmittag.

Immer mehr Zuschauerinnen und Zuschauer besammelten sich am Samstagnachmittag im Bergdietiker Eichholz. Gespannt warteten sie hinter dem Absperrband und blickten neugierig auf die Rauchschwaden, die aus einer Scheune drangen. «Was ist da passiert», fragte einer der jüngeren Gäste seinen Vater. Doch ehe dieser seinen Schützling aufklären konnte, begrüsste Kommandant Stefan Brandenburger die Anwesenden zur diesjährigen Hauptübung der Feuerwehr Bergdietikon und erklärte gleich selbst das Übungsszenario. In der Scheune befänden sich zwei Personen. Die eine sei bewusstlos und die andere sässe auf dem Heuboden fest. Ausserdem hätte die Scheune wegen eines überhitzten Traktors Feuer gefangen.

Mit einem Megafon ausgestattet informierte Brandenburger über das aktuelle Geschehen. Nur wenige Minuten nach der SMS-Alarmierung trafen dann die ersten Feuerwehrleute ein und kurz darauf fuhr auch das Tanklöschfahrzeug vor. «Da ein solcher Brand als gross eingestuft wird, würden im Ernstfall auch unsere Dietiker Kollegen alarmiert. Da wir bei dieser Übung aber vor allem unsere Arbeit präsentieren wollen, haben wir darauf verzichtet», sagte Brandenburger.

Er und sein Vize Claudio Schildknecht haben erst zu Beginn des Jahres das Kommando der Feuerwehr übernommen. Da eine Hauptübung aber viele wiederkehrende Elemente beinhalte, hätte sie die Organisation vor keine grösseren Probleme gestellt. «Zudem haben wir eine junge und motivierte Truppe, die uns viel Arbeit abnimmt», so Brandenburger.

Grosse Motivation bei der Mannschaft

Die Motivation war auch bei der Hauptübung zu spüren. Nach einer ersten Organisationsphase wurden Schläuche ausgerollt und die Atemschutzgruppe hatte schon bald die erste Person aus der Scheune gerettet. Nachdem auch das zweite Opfer aus der misslichen Lage befreit wurde und der Brand gelöscht war, konnte die Mannschaft nach gut 40 Minuten mit den Aufräumarbeiten beginnen. Bei der Übungsbesprechung teilte Übungsleiter Florian Brändle den 48 Feuerwehrleuten und der Bevölkerung mit, dass die Übung auf allen Stufen als erfüllt beurteilt wurde. Einige kleine Dinge würde es zwar noch zu verbessern geben, insgesamt sei es aber eine gut ausgeführte Hauptübung gewesen.

Anschliessend durfte sich auch das Publikum an Tätigkeiten der Feuerwehr versuchen. An fünf Posten konnte es etwa das Tanklöschfahrzeug inspizieren, mit einer Handwasserpumpe Dosen vom Tisch spritzen oder mit Löschdecken und Feuerlöscher ein kleines Feuer bekämpfen. Mit der Beförderung einzelner Feuerwehrleute und einem Apéro fand der Anlass ein feierliches Ende.

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Autor

Sebastian Schuler

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