Dorffest Oberengstringen

Auf das «Weinfest» folgt 2018 das «Oberengstringen Total»

Wie schon am Weinfest soll es auch am "Oberengstringen Total" eine Chilbi geben.

Wie schon am Weinfest soll es auch am "Oberengstringen Total" eine Chilbi geben.

Oberengstringen Das Weinfest ist passé. Ab 2018 heisst es stattdessen «Oberengstringen Total». Die Vorbereitungen laufen schon.

Ein Limmattaler Dorf ohne ein grosses Fest, das darf einfach nicht sein. Und doch hat Oberengstringen sein grösstes Fest verloren: das Weinfest, das 2012 bereits zum 30. Mal und 2014 dann zum letzten Mal stattfand. Seither ist es passé.

2015 gab es dann im Oberengstringer Sommer kein derartiges Fest zu feiern. 2016 wurde als vorläufiger Ersatz das Dorfplatzfest organisiert. Auch dieses Jahr findet das Dorffest auf dem Dorfplatz wieder statt – kürzlich hat der Gemeinderat die Bewilligung mitsamt Polizeistundenverlängerung gesprochen. Im Hintergrund arbeitet derweil ein neunköpfiges Organisationskomitee (OK) daran, dass das Dorf 2018 wieder eine richtig grosse Party steigen lassen kann. Sie wird «Oberengstringen Total» heissen und sich zumindest von der Grösse her am Weinfest orientieren.

Zwei Musik-Bühnen sind geplant

Entsprechend werden nicht nur zahlreiche Stände mit feinem Essen und besten Oberengstringer Tropfen für das leibliche Wohl sorgen. Auch ein Chilbi-Teil – unter anderem mit Putschauto-Bahn – sowie zwei Indoor-Musik-Bühnen sind geplant. Als Hauptstandort ist der Dorfplatz vorgesehen – dies im Gegensatz zum Weinfest, das noch hauptsächlich am Kirchweg stattfand. Zusätzlich zum Dorfplatz sind weitere Standorte vorgesehen, die hier noch nicht verraten werden können.

Als Organisatoren gesucht wurden, war für Ramona Nydegger klar, dass sie sich engagieren wird. Die Oberengstringerin organisierte ab 2009 das Weinfest mit und kennt das Weinfest seit klein auf. «Es liegt mir am Herzen. Und ich will etwas fürs Dorfleben machen», sagt die OK-Präsidentin.

Die Musiker für die Konzerte seien zwar noch nicht fix. «Aber das Ziel ist schon, dass auch grosse Namen darunter sind, um mehr Gäste anzuziehen», sagt Nydegger. 2012 gelang dies zum Beispiel mit der Zürcher Reggae-Bekanntheit Dodo und dem Kinder-Star Linard Bardill.

Neben den Musikern muss das OK auch noch die Vereine aus dem Dorf mit ins Boot holen. Dafür wurden zuletzt die Dutzenden Vereine angeschrieben, um abzuklären, wer alles mithelfen und zum Beispiel ein Beizli führen will. Die Organisatoren und die Vereinsverantwortlichen treffen sich alle am 14. Juni, um die weitere Planung zu besprechen. «Dann wissen alle, woran sie sind», sagt Nydegger. Denn als im Januar 2016 den Vereinen bereits einmal ein neues Weinfestkonzept vorgestellt wurde, hagelte es Proteste. Das soll diesmal anders werden, schliesslich ist man dieses Mal auch ein halbes Jahr früher dran. Bis September soll dann das definitive Konzept inklusive Budget stehen.

Das Fest soll im Zweijahresrhythmus stattfinden. «Bei einem Einjahresrhythmus müssen die Vereine, kaum haben sie das vergangene Jahr abgerechnet, mit der Organisation des nächsten beginnen. Das macht es zum Teil schwierig, genug Helfer zu finden», erklärt Nydegger.

Am Samstagnachmittag soll es jeweils wie auch beim Weinfest ein spezielles Kinderprogramm geben. Das OK hat schon über zehn Sitzungen abgehalten. «Ich schätze, dass schon 80 Prozent des Festkonzepts stehen», sagt Nydegger. «Diesmal kommt das Fest also zustande. Wir rechnen mit 4000 bis 5000 Gästen, verteilt über die drei Tage.» Denn ein Fest wie «Oberengstringen Total» wird nicht nur zum Treffpunkt für das Dorf, sondern auch für die Umgebung.

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