Kloster Fahr
Auf das Spektakel folgt ein besinnlicher Moment

Die Feuerwehren von Oberengstringen, Unterengstringen und Weiningen waren am Mittwochabend im Grosseinsatz. Anlässlich der traditionellen Klosterübung im Fahr hatten sie eine knifflige Aufgabe zu bewältigen.

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Spektakuläres spielt sich auf dem Dach der Trotte ab
6 Bilder
Spektakel bietet der Hubretter
Klosterübung
Das Fenster ist erreicht
Der Feuerwehrmann leitet die Rettung ein
Im Obergeschoss der Trotte wartet eine Person auf Rettung

Spektakuläres spielt sich auf dem Dach der Trotte ab

AZ

Aufgrund eines Elektrobrandes war die Trotte im Kloster Fahr in Brand geraten. Darin befanden sich mehrere Personen, die auf Rettung warteten. So lautete die diesjährige Ausgangslage an der Klosterübung der Feuerwehren von Oberengstringen, Unterengstringen und Weiningen.

Sie wurde trotz einiger weniger Kritikpunkte vorbildlich gelöst, wie die Kommandanten an der Übungsbesprechung erklärten. Honoriert wurde dies von den vielen Besuchern am Mittwochabend mit Applaus. Und auch Priorin Irene fand nur lobende Worte für die Frauen und Männer, die im Einsatz waren.

«Wir sind froh, dass sie jedes Jahr bei uns eine Übung durchführen und sich der Herausforderung stellen, die unsere Anlage mit sich bringt», sagte sie.

Ebenfalls zufrieden zeigte sich Unterengstringens Polizeivorstand Rolf Stucki. Er hob besonders die gute Zusammenarbeit der drei Feuerwehren hervor. «Es sind zwar drei Feuerwehren, aber sie bilden eine Einheit», so Stucki.

Danach wurde es für einen Augenblick ruhig, denn die Feuerwehrleute und Zuschauer gedachten dem am letzten Freitag verstorbenen Unterengstringer Gemeindepräsidenten Peter Trombik, der ebenfalls Feuerwehrmann war und in der Feuerwehrmusik spielte.

«Er war einer von uns, ein Freund und Kumpel», sagte Stucki. Peter Trombik sei stets ein geradliniger und ehrlicher Mensch gewesen. Für diese Eigenschaft sei er stets geschätzt worden.