Sommer-Spezial

Auch die Besten kamen beim Lauftreff «CityRunning» ins Schwitzen

Das Sommer-Spezial des Lauftreffs «CityRunning» führte gestern von Altstetten nach Dietikon und zurück. Bei den gestrigen hochsommerlichen Temperaturen forderte der Lauf den 16 Teilnhemern alles ab.

Das Thermometer zeigt 30 Grad an. Doch für einen eingefleischten Läufer ist die Hitze kein Grund, im Schatten zu verweilen. Punkt 9.30 Uhr sind die 16 Läufer der Gruppe «CityRunning» startbereit auf dem Lindenplatz in Altstetten. Das Sommer-Spezial des Lauftreffs führt von Altstetten nach Dietikon und zurück. Die Läufer rennen dabei durch die historischen Ortskerne von Urdorf, Schlieren und Dietikon.

Guide ist heute Robert Peterhans, Gesamtleiter von «CityRunning». Robert - man duzt sich unter Läufern - ist zufrieden: «Am Wochenende findet in Zürich der Ironman und in Davos der Swissalpine statt. Deshalb haben wir keine Rekordbeteiligung erwartet.»

Tempo ist einigen zu schnell

Erster Trinkhalt am idyllischen Dorfplatz in Schlieren. Die ersten beiden Läufer haben die Gruppe bereits verlassen. Das Tempo war ihnen etwas zu schnell. Peter hingegen, der ehemalige Velorennfahrer, meistert die 6 Minuten pro Kilometer locker. «Ich trainiere fast jeden Tag. Ich schwimme, laufe und fahre Velo», so der 57-Jährige. Nur mittwochs habe er kein festes Training. Das heisst jedoch nicht, dass er dann keinen Sport treibt. Peter pendelt problemlos hin und her zwischen den hinteren Läufern, die er wiederholt nach ihrem Wohlbefinden befragt, und der Spitzengruppe.

Für Organisator Robert ist «CityRunning» nicht bloss ein Lauftreff, sondern auch eine Integrationsplattform. Der ETH-Chemiker Erik, sinnigerweise in orangem T-Shirt, stammt aus den Niederlanden. Er stiess vor einigen Jahren zur Gruppe. «Ich wollte für einen Halbmarathon trainieren. Da stiess ich auf ein Angebot von CityRunnig», sagt Erik, der sonst viel arbeite und die Gelegenheit nutze, hier gleichgesinnte Sportler zu treffen.

Die Laufgruppe trifft in zügigem Tempo am Bahnhof Dietikon ein. Zeit für eine kurze Verschnaufpause und dafür, sich von weiteren Läufern zu verabschieden, die in den Zug springen. Weiter gehts an der prallen Sonne dem Limmatuferweg entlang.

Stewart, ein Portugiese mit englischen Wurzeln, nutzt den Lauf ebenso als Kontaktplattform: «Die Leute sind sehr freundlich», sagt er. Ausgerüstet mit einem Trinkrucksack versucht er, einem Profisportler gleich, der Hitze zu trotzen. Doch auch Stewart wird froh sein, wenn er wieder zurück am Startpunkt in Altstetten eintrifft.

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