Oberengstringen/Baden
Artur Terekhov wegen Fahrverbot verurteilt – Berufung läuft

David Egger
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Der Oberengstringer Artur Terekhov wurde vom Bezirksgericht verurteilt, weil er ein Fahrverbot missachtet hatte.

Der Oberengstringer Artur Terekhov wurde vom Bezirksgericht verurteilt, weil er ein Fahrverbot missachtet hatte.

Symbolbild/sat

Der Fall sorgte für einiges Aufsehen: Am 9. August unterlag Artur Terekhov aus Oberengstringen beim Badener Bezirksgericht, als er sich gegen eine 100-Franken-Busse wehrte. Diese hatte er erhalten, nachdem er durch das Fahrverbot an der Badener Schartenstrasse gefahren war und dabei geblitzt wurde. Noch im Gerichtssaal hatte Terekhov am 9. August Berufung eingelegt. Das Berufungsverfahren ist nun bereits einige Schritte weiter. So hat das Badener Bezirksgericht Terekhov inzwischen das zehnseitige schriftliche Urteil zugestellt und Terekhov hat dem Obergericht des Kantons Aargau seine schriftliche Berufungserklärung geschickt. Darin fordert einen vollumfänglichen Freispruch. Das höchste Aargauer Gericht hat jetzt das schriftliche Verfahren angeordnet. Mit der entsprechenden Verfügung, die der Limmattaler Zeitung vorliegt, wurde auch angeordnet, dass der Beschuldigte, also Terekhov, 20 Tage Zeit hat, um seine Berufungsanträge schriftlich zu begründen. Die Staatsanwaltschaft Baden hat ebenso lange Zeit, um einen begründeten Antrag auf Nichteintreten auf die Berufung zu stellen oder die Anschlussberufung zu erklären.