Bezirk Dietikon
Arbeitslosigkeit auf Tiefstwert seit 2014

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk Dietikon geht weiter zurück.

Sophie Rüesch
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Die sinkenden Zahlen zeigen, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht nur auf saisonale Effekte zurückzuführen ist. (Symbolbild)

Die sinkenden Zahlen zeigen, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit nicht nur auf saisonale Effekte zurückzuführen ist. (Symbolbild)

KEYSTONE

Im Juni lag die Arbeitslosenquote bei 4,5 Prozent, was 2110 Personen entspricht – und gleichzeitig der tiefsten Quote seit September 2014. Danach lag die Quote im Bezirk stets über diesem Wert, bis sie im Februar 2016 sogar ein Rekordhoch von 6 Prozent erreichte.

Der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Juni um knapp 100 Personen gegenüber dem Vormonat und rund 150 gegenüber dem Juni 2016 ist also nicht nur auf saisonale Effekte zurückzuführen. Diese kommen in der Region in der Regel stark zum Tragen, da hier vergleichsweise viele Menschen in den auf saisonale Schwankungen anfälligen Branchen arbeiten, insbesondere dem Bausektor. Lässt man die Auswirkungen dieser saisonalen Aspekte aber ausser Acht, zeigt sich für den Bezirk nun schon seit längerem ein kontinuierlicher Abwärtstrend bei den Arbeitslosenzahlen.

Der Bezirk mit der höchsten Arbeitslosenquote ist Dietikon aber immer noch. Der Bezirk Zürich ist ihm mit 3,9 Prozent allerdings dichter auf den Fersen als auch schon. Im ganzen Kanton betrug die Arbeitslosigkeit im Juni laut der gestrigen Mitteilung des Amts für Wirtschaft und Arbeit 3,4 Prozent, was gesamthaft knapp 28 000 Personen entspricht. Auch auf Kantonsebene lässt sich eine allgemeine konjunkturelle Entspannung feststellen. Nichtsdestotrotz werden für den Juni besonders die saisonalen Effekte als Grund dafür genannt, dass fast 700 Personen weniger bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) arbeitslos gemeldet waren. (rue)