Der Anstieg sei zum grössten Teil auf saisonale Effekten zurückzuführen, teilte das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Freitag mit. Ende Dezember waren im Kanton Zürich 27'367 Personen als arbeitslos gemeldet. Das waren 1418 Personen mehr als im Vormonat. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichneten der Bezirk Dietikon mit 4,6 und die Stadt Zürich mit 4 Prozent. Am Ende der Rangliste steht der Bezirk Andelfingen mit 1,7 Prozent.

Wie schon im Vormonat erfolgte die Zunahme im Dezember laut AWA zum grössten Teil aus saisonalen Effekten. Der nur zu rund einem Fünftel bedingte konjunkturelle Anstieg sei auf das erst mittelmässig starke Wirtschaftswachstum im Kanton Zürich zurückzuführen.

Mit einem Plus von 526 Arbeitslosen fiel der Anstieg im Baugewerbe etwas ausgeprägter aus als in den Vorjahren. Um 55 Personen angestiegen ist die Zahl der arbeitslosen Maschinisten - dies ebenfalls vor allem aus saisonalen Gründen auf dem Bau, wie das AWA feststellt.

Eine überdurchschnittliche Zunahme der Arbeitslosigkeit verzeichnete der Handel, inklusive dem Reparatur- und Autogewerbe. Zudem zeige sich, dass die Strukturanpassung im Bankensektor noch nicht abgeschlossen sei, schreibt das AWA. Im Wirtschaftszweig Finanzen und Versicherungen wurden im Dezember 85 arbeitslose Personen gemeldet.

Laut dem AWA dürfte sich das moderate Zürcher Wirtschaftswachstum im ersten Halbjahr 2014 fortsetzen oder sich sogar leicht beschleunigen. Die Wertschöpfung der zahlreichen Dienstleistungen ausserhalb des Finanzsektors sei in den letzten Jahren überraschend robust gewesen und die Wirtschaftsdynamik bleibe gut.