Gefängnisausbruch

Angela Magdici soll auch anderen Häftlingen die Flucht angeboten haben

Angela Magdici bestreitet die Vorwürfe der anderen Häftlinge.

Angela Magdici bestreitet die Vorwürfe der anderen Häftlinge.

Aufseherin Angela Magdici, die im letzten Februar mit Häftling Hassan Kiko getürmt ist, soll auch anderen Insassen des Gefängnisses in Dietikon (ZH) die Flucht angeboten haben.

Wie die "NZZ am Sonntag" berichtet, sagte einer von ihnen in einer Einvernahme der Staatsanwaltschaft: "Wenn ich in jener Nacht hätte fliehen wollen, hätte ich die Möglichkeit gehabt." Der Mann war Mitte März befragt worden.

Ein anderer Häftling erklärt, Magdici habe in der Tatnacht mindestens drei Insassen die Flucht angeboten. Die Aufseherin bestreitet die Vorwürfe vehement.

Magdici bricht Schweigen - das sagt sie vor dem Talk

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Erstmals spricht die ehemalige Gefängnisaufseherin Angela Magdici über ihren Ausbruch mit dem verurteilten Vergewaltiger Hassan Kiko.

Kritik an der Gefängnisleitung

Die beiden Häftlinge kritisieren auch die Verantwortlichen des Dietiker Gefängnisses. "Die Leitung hat das Techtelmechtel von Magdici und Kiko mitbekommen", sagt der eine. Die Leitung habe die Aufseherin deshalb ein paar Wochen vor dem Ausbruch in eine andere Abteilung versetzt. Und der andere erklärt: "Ein Höherer hat ihr Druck gemacht und wollte etwas von ihr."

Das kantonale Amt für Justizvollzug hält zu Magdicis Versetzung und ihren mutmasslichen Problemen mit den Vorgesetzten lediglich fest: "Wir dürfen uns dazu nicht äussern, und zwar aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes und weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt." Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Magdici wegen Entweichenlassens von Gefangenen.

Angela Magdici spricht über ihre Flucht

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Exklusiv im TalkTäglich spricht die 33-Jährige über die Hintergründe des Gefängnisausbruchs, ihre Motive und die Liebe zum Flüchtling Hassan Kiko.

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