Dies gab das Amt für Verkehr des Kantons Zürich auf Anfrage bekannt. Der Wunsch nach einer Lichtsignalanlage ist von der Elternmitwirkung der Schuleinheit Rebberg-Gubrist geäussert worden.

Ziel der Eltern ist es, die Verbindung zwischen den Schuleinheiten Rebberg-Gubrist und Goldschmied-Sunnerai-Halde für die Schüler sicherer zu gestalten. Auf Veranlassung der Elternmitwirkung in der Schuleinheit Rebberg-Gubrist wurden deshalb in beiden Schuleinheiten Unterschriften gesammelt, um auf das Anliegen aufmerksam zu machen.

Gefährliche Situation durch Ampel

Insgesamt kamen über 250 Unterschriften zusammen. Diese wurden Anfang Jahr zusammen mit einem Brief beim Kanton eingereicht. Kurz darauf fand ein erstes Treffen zwischen Schul- und Gemeindevertretern sowie Vertretern des Amtes für Verkehr statt. Schon damals tendierten die kantonalen Verantwortlichen dazu, auf eine Ampel zu verzichten. Nun ist es offiziell. Die Gründe für den Verzicht auf das Lichtsignal sind vielfältig.

Lichtsignale nicht die besseren Lösungen

«Lichtsignale gelten nicht generell als bessere Lösungen zur Sicherheit. Beispielsweise neigen gerade Fussgänger unter Zeitdruck dazu, auch bei Rot über die Strasse zu gehen», sagt Anselm Schwyn, Medienverantwortlicher des Amtes für Verkehr.

Dies geschehe vor allem dann, wenn es grössere Lücken im Verkehrsstrom habe. Zudem würde jede Ampel etwas Zeit brauchen, bis sie umschalte. Da aber Autofahrer bei Grün viel weniger aufmerksam seien, weil sie– zu Recht – davon ausgingen, dass sie Vortritt haben, ergäben sich gefährliche Situationen.

Solche Gegebenheiten seien gefährlicher, als jene, bei denen beide Verkehrsteilnehmenden aufmerksam sein müssen. «Lichtsignale werden vor allem da eingesetzt, wo es gilt, die Verkehrsströme besser zu regeln. Ein Fussgängerübergang mit Mittelschutzinsel gilt zudem als sehr sicher», so Schwyn.

Eine Lösung für die Gemeinde soll erarbeitet werden

Möglicherweise erübrigt sich die Frage auch, wie der Fussgängerstreifen sicherer gemacht werden könnte. Das Amt für Verkehr hat der Gemeinde vorgeschlagen, den Fussgängerübergang aufzulösen und Richtung Zentrum zu verschieben.

«Bei der Prüfung hat sich gezeigt, dass der Übergang im Einmündungsbereich einer Erschliessungsstrasse liegt und der Warteraum der Fussgänger sogar von Autos befahren wird», sagt Schwyn. Eine Verlegung des Übergangs soll diese Situation beseitigen.

Eine Lösung soll mit der Gemeinde zusammen erarbeitet werden. Diese ist daran, das Dorfzentrum unter die Lupe zu nehmen. Ein Masterplan soll zeigen, was städtebaulich sinnvoll und machbar ist. Der Fussgängerstreifen befindet sich in jenem Gebiet, das dabei untersucht wird.