Am Spital werden neu Notfallärzte ausgebildet

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Der Rettungsdienst des Spitals Limmattal ist von der Schweizerischen Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (Sgnor) als Weiterbildungsstätte anerkannt worden. Damit gibt es schweizweit nun sechs solcher Ausbildungsstätten, in denen Notärzte ihre Fähigkeitsausweis erwerben können. Als Folge davon hat das Spital ein Notarztsystem eingeführt.

Für Patientinnen und Patienten heisst das, dass sie künftig in lebensbedrohlichen Situationen von Notärzten behandelt und betreut werden, wie das Spital in einer Mitteilung schreibt. Diese werden mit dem Notarzteinsatzfahrzeug zum Einsatzort gefahren und verfügen über eine Zusatzausbildung in präklinischer Notfallmedizin, den sogenannten Fähigkeitsausweis präklinische Notfallmedizin/Notarzt Sgnor oder befinden sich in der Weiterbildung zu diesem.

Nach der medizinischen Erstversorgung werden die Patienten ins nächstgelegene Spital transportiert, heisst es in der Mitteilung weiter. Falls der Transport nicht vom Notarzt begleitet werden müsse, könne dieser bereits zum nächsten Einsatz gefahren werden. Damit wird das bisherige System abgelöst, bei dem jeweils ein diplomierter Rettungssanitäter mit Zusatzausbildung in Anästhesiepflege mit dem Notarzteinsatzfahrzeug zum Einsatzort gelangte. Dieser unterstützte die zwei Rettungssanitäter, die mit dem Rettungswagen unterwegs waren.

Beinahe Geburtenrekord von 2014 egalisiert

Erfreulich präsentiert sich auch die Geburtenstatistik für das Jahr 2019. Wie das Spital zudem mitteilt, hätten im letzten Jahr über 1030 Babys im Limmi das Licht der Welt erblickt. Gegenüber dem Vorjahr entspreche dies einer Zunahme von 7,5 Prozent. Damit sei der Geburtenrekord aus von 2014 beinahe egalisiert worden. Schweizweit war laut Spital ein Geburtenrückgangs um 4,4 Prozent im Jahr 2019 zu verzeichnen. (liz)