Kellerfest

Am Oetwiler Kellerfest sollen sich alte Schulkollegen treffen

Kennt jemand diese Klasse und will sich mit den ehemaligen Schulkameraden am Kellerfest treffen?zvg

Kennt jemand diese Klasse und will sich mit den ehemaligen Schulkameraden am Kellerfest treffen?zvg

Das OK plant, am diesjährigen Dorffest Jahrgangstreffen zu organisieren. Es sucht deshalb Personen, die Adressen beisteuern können und sich an der Durchführung beteiligen.

Das Kellerfest gehört seit über 40 Jahren zum festen Jahresprogramm in Oetwil. Der zweitägige Anlass wird von den Besuchern geschätzt, weil man immer wieder alte Bekannte und Freunde trifft, mit denen man in gemütlicher Atmosphäre über frühere Tage sprechen kann.

Dieser Umstand hat Organisatoren nun bewogen, für dieses Jahr solche Treffen bereits im Vorfeld zu arrangieren – und zwar in Form von Klassenzusammenkünften.

«Das Kellerfest ist prädestiniert für ein Jahrgangstreffen. Es ist das grösste Fest in Oetwil», sagt Hubert Boog, im Organisationskomitee für die Kommunikation verantwortlich.

Deshalb sei die Idee aufgekommen, pro Jahr ein Treffen von zwei Jahrgängen zu organisieren. «Das Fest bildet ein attraktiver Rahmen, um sich mit alten Schulfreunden zu unterhalten», ist Boog überzeugt.

Schauschwingen für Jugendliche

Damit die Idee auch umgesetzt werden kann, ist das OK auf Hilfe der Bevölkerung angewiesen.

«Wir kennen nicht alle Jahrgänge oder Klassenzüge. Deshalb suchen wir Leute, die uns mit Adressen von ehemaligen Oetwiler Schülern beliefern und bereit sind, ein Klassentreffen am Samstag zu organisieren», so Boog.

Das OK sei gerne bereit, bei der Organisation eines Jahrgangstreffens mitzuhelfen. «Wir können beispielsweise im Bereich der Verpflegung unsere Unterstützung anbieten. Vorstellbar ist auch, dass wir den Versand der Einladungen übernehmen», so Boog.

Die eigentliche Fleissarbeit, das Zusammentragen der Adressen, müssten aber allfällige Organisatoren der Klassentreffen übernehmen.

Die Jahrgangstreffen sind nicht die einzigen Neuerungen, die die Besucher am diesjährigen Fest erwarten. Schwingklub Glatt- und Limmattal wird am Samstagnachmittag ein Schauschwingen für Jugendliche organisieren.

Neben der Grundlagenvermittlung des Sports, haben Interessierte die Gelegenheit selber ins Sägemehl zu steigen.

«Wir hoffen, dass das Schauschwingen auf Anklang stösst. Zumal der Sport derzeit grosse Popularität geniesst», hält Boog fest.

Für abendliche Unterhaltung sorgen in diesem Jahr Strassenmusiker. «Wir haben Künstler engagiert, die an den Abenden auf dem Festgelände zirkulieren und so die Besucher in den Beizli unterhalten», sagt Boog.

Damit die Besucher nicht mit dem Auto anreisen müssen und dennoch sicher nach Hause kommen, sorgt wiederum der Shuttle-Bus.

In diesem Jahr wird neu auch zum Bahnhof Dietikon fahren. Die Fahrweid, Geroldswil, Weiningen und Würenlos wird er wie gehabt ansteuern.

Handys werden wieder geworfen

Freude herrscht beim OK überdies, weil es in diesem Jahr gleich zwei Wünsche der Besucher erfüllen kann. «Die Café-Stube wird wieder belebt. Wir wurden von verschiedenen Personen darauf angesprochen, dass dieses Angebot sehr geschätzt wird», so Boog.

Für den Betrieb habe man die Stiftung Vision Tibet gewinnen können. «Sie sammelt Geld, um Operationen für erblindete Menschen im Himalajagebiet finanzieren zu können», hält er fest.

Der andere Wunsch, den das OK in Erfüllung gehen lässt, ist die Neuauflage des im letzten Jahr erstmals durchgeführten Handy-Weitwurfs. «Nachfrage nach diesem Wettkampf ist gross. Wir wurden das ganze Jahr hindurch angefragt, ob wir ihn wieder durchführen», so Boog.

Neben dem Wunsch der Besucher spreche noch ein zweiter Punkt dafür, den Handy-Weitwurf erneut ins Programm aufzunehmen. Boog: «Der Weltrekord wurde letztes Jahr nicht geknackt.»

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