Zu den Gratulanten gehörte neben ihren Patenkindern auch der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller.

Anna Grossmann kam am 18. Dezember 1910 zur Welt. Sie wuchs in Weiningen in einem Einfamilienhaus in der Nähe des heutigen Gubristtunnels auf - ihr Elternhaus steht noch, wird aber der zweiten Tunnelröhre weichen müssen. Grossmann bildete sich zur Handarbeitslehrerin aus. Während rund zwanzig Jahren unterrichtete sie in Dietikon, wo sie zusammen mit ihrer Lebenspartnerin auch wohnte. Seit 2002 lebt Anna Grossmann im «Ruggacker».

Zu Grossmanns Lieblingsbeschäftigungen gehörten Skifahren und Wandern. Neffe Jacques Grossmann erinnert sich an gemeinsame Skiurlaube, die jeweils in die Gegend von Thusis führten. Zudem habe seine Tante immer mit grosser Leidenschaft gesungen. Als junge Frau machte Anna Grossmann im Weininger Töchternchor mit. Später sang sie beim reformierten Kirchenchor in Dietikon.
Im «Ruggacker» ermöglicht Anna Grossmanns hohes Alter besondere Zusammenkünfte: Grossmann sei auch schon auf ehemalige Schülerinnen und Schüler getroffen, berichtet Gabriela Spengler vom AGZ. (ni)