Remady, am Samstag waren Sie auf dem roten Teppich in Cannes und nun schon wieder bei der Arbeit?

Remady: Genau so ist es. Der Alltag holt einem schnell wieder ein.

Für eine Auszeichnung hat es leider nicht ganz gereicht. Enttäuscht?

Remady: Auf keinen Fall. Dass ich es nebst den ganz Grossen im Business bis in die Endausscheidung geschafft habe, ist ein grosser Erfolg für mich. Wie könnte ich da enttäuscht sein? In Frankreich sind wir erst sei einem knappen Jahr präsent und haben es schon so weit gebracht. Darauf sind wir unglaublich stolz.

Haben Sie am Samstagabend nach der Preisverleihung trotzdem noch gefeiert?

Remady: Und wie. Nach der Preisverleihung ging es in den High Club, welcher direkt am Strand von Nizza liegt. Dort haben wir gemeinsam mit den anderen Gästen gefeiert. Im Herzen waren wir auch Gewinner.

An den Awards haben sich Stars wie David Guetta, Usher und Shakira ein Stelldichein gegeben. Wen haben Sie alles kennen gelernt?

Remady: Wir haben uns keine Mühe gegeben, an Stars wie Shakira oder Usher ranzukommen. Die haben eine riesen Entourage dabei, da macht man sich nur lächerlich, wenn man auf sie zugeht. Im Backstage-Bereich haben wir jedoch viele andere getroffen: zum Beispiel Jermaine Jackson, die Jungs von Black Eyed Peas, James Blunt, Bob Sinclair und Familie Guetta.

Was war das für ein Gefühl, als Sie mit Ihrer Frau und Manu-L über den roten Teppich geschritten sind?

Remady: Wir wurden mit einer Limousine abgeholt. Als wir vor dem roten Teppich ausgestiegen sind, hat das Gekreische begonnen. Erst war ich völlig perplex und wusste kaum, wohin schauen. Dann realisierte ich: Diesen Moment musst du geniessen. Vielleicht erlebst du so was nie wieder. Das Gefühl ist unbeschreiblich: überall Fotografen und Blitzlichtgewitter. Es war der Wahnsinn.