Für die Limmattaler Pendler ändert sich ab dem kommenden 13. Dezember so einiges. Nicht nur erhält Dietikon mit der S19 eine neue halbstündliche Verbindung via Altstetten und Hauptbahnhof nach Effretikon – ohne Halt in Schlieren und Glanzenberg. Auch bei den regionalen Busverbindungen ändert sich so einiges, wie die Verkehrsbetriebe Zürich gestern in einem Communiqué mitteilten. Die regionale Verkehrskonferenz hatte diese Änderungen vor einem knappen Monat verabschiedet.

Am meisten betrifft das neue Regime die Bahnhöfe Urdorf und Birmensdorf. Der Grund dafür ist, dass das das Busverkehr-Netz auf die beiden neuen Linien S5 und S14, welche die S9 und die S15 ersetzen, abgestimmt werden muss, sodass die Anschlussverbindungen weiterhin gewährleistet werden können. Einzig bei der Linie 325 vom Dietiker Bahnhof zum Weinberg ergeben sich weder in der Streckenführung noch bei der Frequenz Änderungen. Hier finden Sie die markantesten Neuerungen.

Diese Busse fahren nun anders

Neu endet die Linie 302 in Oberurdorf anstatt am Bahnhof Weihermatt, zudem wird die Linienführung zwischen den Haltestellen Urdorf, Feldegg und Spitzacker geändert.

Neu endet die Linie 308 am Bahnhof Weihermatt und stellt dort den Anschluss an die S5 in Richtung Zürich sicher. Auf Veränderten Linienwegen (via Rainweg) führt der Bus 311 zwischen den Haltestellen Urdorf Feldegg und Spitzacker weiterhin zum Bahnhof Weihermatt und gewährleistet so den Anschluss an die S5 in Richtung Zug.

Bis anhin stellte die Linie 314 via Bahnhof Glanzenberg eine direkte Verbindung nach Zürich her. Da die neue S19 nicht mehr in Glanzenberg hält, wird die Linie 314 ab der Haltestelle Birmensdorferstrasse direkt bis Bahnhof Dietikon geführt. Neu wird die Linie 314 auch am Mittag vom Montag bis am Freitag im 30-Minuten-Takt verkehren.

Veränderungen in der Nacht

Auch für Limmattaler Nachtschwärmer ergeben sich bessere Verbindungen. Die Nachtlinie N8 wird ab Bahnhof Zürich Hardbrücke bis zum Albisriederplatz verlängert, wodurch sich vom Hardplatz aus Anschlüsse an die Linie N2 nach Schlieren und ans Bellevue ergeben. Auch der Anschluss nach Uitikon verbessert sich, denn dieser, die N14, fahrt ab dem Albisriederplatz.

Hier gibt es mehr Kapazität

Die Linie 302 zwischen dem Bahnhof Dietikon und Oberurdorf wird auf Gelenkbusse umgestellt. Der Schulkurs über Mittag zwischen Unterengstringen Sennebüel und Urdorf Feldegg wird dafür aufgehoben.

Zwischen Sennebüel und Zürich Frankental wird das Angebot der Linien 304 und 308 hingegen ausgebaut. Während der Hauptverkehrszeiten wird in Lastrichtung alle 7,5 Minuten ein Bus fahren, was den Unterengstringern Anschluss auf das Tram in Frankenthal gewährleistet.

Die Linie 309 wird das Dietiker Gebiet Silbern neu ebenfalls alle 7,5 Minuten erschliessen und abends bis 24 Uhr.

Relevant für Pendler im Bezirk

Während der Hauptverkehrszeiten wird die Linie 78 zu einem 7,5-Minuten-Takt verdichtet. Die Zürcher Quartiere Dunkelhözli und Grünau erhalten so eine bessere Anbindung an das Zentrum von Altstetten sowie an die Tramlinien 2,4 und 17 und auch an die Buslinie 31.

Die Linie 67 zwischen Altstetten und Dunkelhözli wird in den Nebenverkehrszeiten weniger oft – nur alle 15 Minuten – fahren. Dafür wird die Linie künftig bis zum Bahnhof Wiedikon verkehren, sodass Albisriedener und Wiediker bessere Anschlüsse an die S-Bahnen am linken Zürichseeufer sowie nach Zürich Nord erhalten.

Die Hardbrücke erhält eine neue Tangentiallinie: Ab Dezember wird die Linie 83 vom Bahnhof Altstetten über die Hardbrücke zum Milchbuck führen und so die Linien 71 und 95 ersetzen. So sollen die Linien 33 und 72 entlastet werden.

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