Aesch hat den Gemeinderat neu gewählt: Es ist derselbe wie der alte.
Alle fünf Gemeinderäte wurden in ihrem Amt bestätigt, es gab keine Gegenkandidaten. Johann Jahn (Forum) bleibt weitere vier Jahre Gemeindepräsident. Das beste Resultat aller Gemeinderäte erzielte Tiefbauvorstand Roland Helfenberger (SVP) mit 278 Stimmen. Auf ihn folgt mit 264 Stimmen Finanzvorstand Diego Bonato (SVP). Auf dem dritten Platz landet mit 256 Stimmen Sozialvorständin Janine Vannaz (CVP), die ihre erste Amtsperiode im Gemeinderat hinter sich hat. Gemeindepräsident Johann Jahn folgt mit 253 Stimmen. Hochbauvorstand Max Holliger (FDP) erhielt 218 Stimmen.

Bei der Wahl zum Gemeindepräsident erhielt Jahn von den 305 gültigen Stimmen 233 Stimmen, also deutlich mehr als die nötigen 153 Stimmen. 22 Aescher wollten Finanzvorstand Bonato als Gemeindepräsident.

Jahn ist zufrieden mit seinem Resultat: «Das ist ein Vertrauensbeweis. Wir haben viele Dinge angefangen in den letzten Jahren und ich freue mich darauf, an diesen weiterzuarbeiten.»

«Nicht selbstverständlich»

Für Jahn ist es ein Vorteil, dass der Gemeinderat in der gleichen Formation bleibt, wie er schon die letzten vier Jahre gearbeitet hat. «Man kennt einander gut, niemand muss sich einarbeiten», sagt er. Auch wenn der offizielle Amtsantritt erst am 1. Juli ist, könne man schon die Legislatur- und Budgetplanung vorantreiben. «In Aesch ist viel gelaufen in den letzten Jahren, es gab einige Themen, bei denen die Wogen hochgegangen sind», so Jahn. Damit meint er vor allem die starke Bautätigkeit und – damit verbunden – die vielen Neuzuzüger im Dorf sowie die Diskussionen um das Restaurant Rössli und das Mehrzweckgebäude. Deshalb sei es «nicht selbstverständlich», dass er und die anderen Gemeinderäte alle wiedergewählt worden sind.

Die Wahlbeteiligung war mit 38,05 Prozent über vier Prozentpunkte tiefer als noch 2014 (42,7 Prozent). Das entspricht 322 gültigen Wahlzetteln.
2014 waren es noch 349.