Schlieren

Aligro eröffnet erste Filiale der Deutschschweiz in Schlieren

Der welsche Grosshändler Aligro hat seinen ersten Cash & Carry-Markt in der Deutschschweiz eröffnet. Das Limmattal ist der ideale Standort für die Expansionsstrategie. Nahe am Stadtzentrum Zürich und Vorteile aus steuerlicher Sicht.

In Schlieren spriessen die Neubauten nur so aus dem Boden. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass der Stadtpräsident ein neues Gebäude eröffnen darf. Gestern war Toni Brühlmann-Jecklin an die Bernerstrasse, direkt bei der Sportanlage Juchhof, geladen. Dort eröffnet die Firma Aligro nach zweijähriger Bauzeit ihren neusten Cash & Carry-Markt. Auf einer Verkaufsfläche von 7200 Quadratmeter werden ab heute rund 20 000 verschiedene Artikel für Gastronomiebetriebe, aber auch für Privatkunden verkauft.

«Klares Bekenntnis zu Schlieren»

«Ich bin beeindruckt von den Dimensionen», sagte Brühlmann beim Rundgang durch das dreigeschossige Gebäude. Besonders erfreut zeigte er sich über das «klare Bekenntnis von Aligro zu Schlieren». Viele in Schlieren ansässige Firmen würden in ihrer Adresse als Standort Zürich-West angeben. Nicht so bei Aligro, dort stehe Schlieren an erster Stelle.

Das Familienunternehmen aus der Westschweiz, das in der dritten Generation von der Familie Demaurex geführt wird, betritt in Schlieren Neuland. Es ist das erste Geschäft in der Deutschschweiz. Weitere Filialen befinden sich in Genf, Chavannes bei Lausanne, Sion und Matran bei Fribourg. «Bereits vor zehn Jahren haben wir eine Marktstudie durchgeführt», sagte Dominique Demaurex, Präsident der Aligro-Gruppe. Daraufhin habe man in Basel und in Zürich nach einem geeigneten Standort gesucht. In Schlieren sei man schliesslich fündig geworden.

2007 hat Aligro das Grundstück von der Post erworben. Vor zwei Jahren war Baustart. Insgesamt hat das Unternehmen rund 30 Millionen Franken in das Projekt investiert, wie Demaurex erklärt.
Für den Standort Schlieren sprechen laut Demaurex verschiedene Faktoren. «Wir wollten möglichst nahe ans Stadtzentrum von Zürich ran. Zudem sind wir hier schnell auf der Autobahn», so Demaurex. Überdies habe die Parzelle beim Juchhof die ideale Grösse. «Uns war es wichtig, dass sich die Verkaufsfläche nur auf einer und nicht mehreren Etagen befindet», hielt er fest. Für Schlieren habe das Geschäft aus steuerlicher Sicht einen Vorteil. «Jede Filiale zahlt ihre Steuern am jeweiligen Standort», sagte Demaurex. Zudem würden 70 Arbeitsstellen geschaffen. Sollte sich der Markt etablieren, könne die Zahl auf 150 erhöht werden.

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