Aesch

Aliens mischten sich zwischen Löwen und Bienen

Ein grosses Fest der Farben war der Kinderfasnachtsball in Aesch – und auch die Eltern hatten Freude am bunten Treiben ihrer Sprösslinge.

Bienen in Eintracht mit Cowboys und Aliens, verstrickt in eine Konfettischlacht – buntes Treiben in Aesch, soweit das Auge reichte. Der Kinderfasnachtsball, der letzten Sonntag in der Gemeinde stattfand, war ein Fest der Farben. Von Gross bis Klein schien ganz Aesch auf den Beinen zu sein.

Offizieller Start des Kinderfasnachtsballs war um 13.13 Uhr beim Restaurant Landhus, wo die Gugge Türmlischränzer, benannt in Anlehnung an das berühmte Wettswiler Türmlihaus, aufspielte. Dort zeigte sich auch der Knabenverein Aesch im schicken Flower-Power-Look, und die Wagenbauer vom Westring liessen im Edelweiss-Hemd ihre Motorsägen aufheulen. Wer wollte, hatte sich zuvor von Anne Bretscher noch passend schminken lassen können. Unter den Fasnächtlern fanden sich vom Polizisten über den kleinen Marienkäfer bis hin zu Aliens und Indianern alle erdenklichen Gestalten.

Die Aescher zeigten sich von ihrer kreativen Seite. Besonders die Verkleidung als Pippi Langstrumpf schien dieses Jahr bei den Kindern sehr beliebt zu sein. Immer wieder sah man leuchtend rote Zöpfe und Sommersprossen aus der Menge hervorblitzen – und dies, obwohl seit zwei Jahren bewusst kein Motto mehr vorgegeben wird, wie Nicole Hafner, Mitorganisatorin der Kinderfasnacht in Aesch, erklärt: «Die Mottovorgabe führte öfters zu Kindertränen, weil man dann nicht einfach das heiss geliebte Feenkostüm anziehen durfte.» Deshalb sollen die Kinder nun frei entscheiden dürfen, als wen oder was sie an die Fasnacht gehen wollen. Das führte an der diesjährigen Ausgabe zu einer kunterbunten, fröhlichen Mischung.

Ausgelassen und toll war die Stimmung, fand auch «Chirurg» Roger, der mit seinen Kindern an der Aescher Fasnacht war. Ihm gefiel besonders die Abwechslung im Programm durch die Überraschungsgäste Pepe & Tommy, die mit ihrem Clown-Programm den ganzen Gemeindesaal zum Lachen brachten. Zudem konnte man sich an Pommes, Popcorn, Raclette, Muffins und vielem mehr gütlich tun.

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