Velodiebstahl

Aktuelle Zahlen zeigen: Es gibt doch mehr Velodiebe im Limmattal

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Die Kantonspolizei Zürich hat die Zahlen für das dritte Quartal aktualisiert: Demnach ist es in den vergangenen Wochen zu einer Häufung von Velodiebstählen im Limmattal gekommen. Die beiden Urheber dürften inzwischen aber bereits gefasst sein.

Im Limmattal haben zwei junge Männer gemäss ersten Erkenntnissen über hundert Velo- und E-Bike-Diebstähle begangen: Die Kantonspolizei Zürich hat die 18- und 20-jährigen Tatverdächtigen anfangs Oktober verhaftet. Sie befinden sich in Untersuchungshaft.

Vor einer Woche hatte die Limmattaler Zeitung darüber berichtet, dass beim Spital Limmattal und an den Bahnhöfen insbesondere teure E-Bikes gestohlen worden seien. Beim Spital warnten bei den Veloständern auffällige Schilder die Angestellten und die Besucher vor den Dieben. Zudem wurde das Areal verstärkt kontrolliert und mittels Videoaufnahmen überwacht. Und in Internetforen regten sich mehrere Dietiker darüber auf, dass ihnen etwa am Bahnhof Glanzenberg abgestellte Fahrräder abhanden gekommen seien.

Die Kantonspolizei Zürich sprach damals noch davon, dass die Zahl der gemeldeten Velodiebstähle über die Jahre hinweg in etwa konstant sei. Eine Aktualisierung der Daten zeigt nun, dass es im Limmattal vorübergehend doch zu einer Häufung gekommen ist: «Der Kantonspolizei wurden in den Monaten Juli bis September vermehrt Velo- und E-Bike-Diebstähle aus dem Bezirk Dietikon und dem angrenzenden Gebiet der Stadt Zürich gemeldet», hält die Kantonspolizei gegenüber der Limmattaler Zeitung fest.

Wie sich bei den aufgenommenen Ermittlungen zeigte, wurde ein Teil des Diebesgutes über Online-Marktplätze zum Verkauf angeboten. In der Folge konnten Fahnder der Kantonspolizei die beiden jungen Männer verhaften.

Seither dürften sich die Zahl der Velodiebstähle wieder auf dem üblichen Niveau eingependelt haben. So hatte auch Spital-Mediensprecher Stefan Strusinski vor einer Woche erklärt: «Die Situation hat sich wieder beruhigt.» Die Warnschilder am Spital seien deshalb wieder entfernt worden.

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