Aesch
Wettmelken, Ponyreiten und Büchsenschiessen: Das Dorffaescht bot Unterhaltung und Geselligkeit

Am Aescher Doffaescht gab es dieses Jahr keine Abendunterhaltung. Dafür lockten viele Vereine mit kreativen Attraktionen.

Carmen Frei
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Gleich am Eingang fand das Harassenklettern statt. Am Sonntag wurde das Finale unter den Erfolgreichsten ausgemacht.
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Die farbenfrohen Hüpfburgen waren bei den Kindern beliebt. Nur beim kurzen Platzregen am Samstag wurden sie verlassen.
Im Festzelt trafen sich Aescherinnen und Aescher wieder einmal auf einen Schwatz.
Martin Steiner, Präsident der Dorffaeschtkommission, und Johann Jahn, Gemeindepräsident (Forum Aesch), freuten sich über das erfolgreiche Fest.
Das Karussell war vor allem bei den jüngeren Kindern beliebt. Aber auch einige ältere liessen sich den Spass nicht nehmen.
Das Bullenreiten und der «Hau den Lukas» waren ebenfalls ein Besuchermagnet.
Dario Nyffenegger von den Jungschützen begrüsste Besucherinnen und Besucher am Stand der Feldschützen Aesch zum Büchsenschiessen.

Gleich am Eingang fand das Harassenklettern statt. Am Sonntag wurde das Finale unter den Erfolgreichsten ausgemacht.

Carmen Frei

Während die einen ihre Kraft am «Hau den Lukas» massen, versuchten sich die anderen in der Disziplin «Harrassenklettern». Feierwillige Gemüter konnten ihre Balance im Bullenreiten auf die Probe stellen.

Und für energiegeladene Kinder stand eine Hüpfburg zur Verfügung. Das Dorffaescht in Aesch bot am Wochenende ein abwechslungsreiches Programm.

Bereits der Start am Freitag sei gut gelaufen, sagte Martin Steiner, der Präsident der Dorffaeschtkommission. Auch am Wochenende liessen sich die Besucher nicht vom wechselhaften Wetter abschrecken. «Es ist ein Bedürfnis da, um wieder etwas zu unternehmen», sagte Steiner. In der letzten Zeit habe es wenige grössere Anlässe gegeben.

Die Besucher konnten an der Veranstaltung viel entdecken: Der Frauenverein beispielsweise bot eine Tombola und ein Plastikentenfischen in einem kleinen Bassin an. Eine Besucherin, die mit ihrem Mann und ihren Kindern gekommen war, sagte:

«Ich habe beim Entenfischen bereits ein Vermögen ausgegeben.»

Es sei wirklich «cool», sagte sie. Auch dass man sich wieder einmal sehen und unterhalten könne sei schön. Das Motto «Jetzt gaht’s los – zämehocke und schnurre» war Programm.

Luftgewehr, Büchsenwerfen und Süssigkeiten

Die Feldschützen Aesch boten an ihrem Stand neben Büchsen- und Luftgewehrschiessen auch Katapult mit Schokoköpfen an. Bei einem Treffer flog einem die gewonnene Köstlichkeit gleich in die Hände.

Gleich nebenan veranstaltete die SVP Aesch zusammen mit dem Milchvermarkter Swissmilk ein Wettmelken. Der Theaterverein hatte eine Lounge und einen Süssigkeitenstand eingerichtet. Auch mit den Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins Lerche und des Forums Aesch kam man an deren Ständen ins Gespräch.

Gemeindepräsident Johann Jahn (Forum Aesch) sagte: «Es sind viele Familien da, die in den letzten Jahren zugezogen sind.» Viele hätten die Gemeinde gelobt und gesagt, wie gut es ihnen in hier gefalle. Das Fest bringe solche Neuzuzüger und alteingesessene Bewohner zusammen.

Der Knabenverein besorgte derweil die Festwirtschaft im Zelt und die Kimi-Krippe füllte die Luft mit Popcornduft. Silvia Müller, Präsidentin des Sport-Clubs Aesch freute über die vielen Besucher:

«Die Leute haben Nachholbedarf.»

Abendunterhaltung gab es in diesem Jahr nicht. Dafür fand am Samstag eine Filmvorführung der Kulturkommission statt. Zudem spielten am Sonntag nach dem Gottesdienst die Harmonie Birmensdorf und später die Ländlergruppe Echo vom Stöcklichrüz.

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