Aesch
Nach knapp einjähriger Pause: Die Kulturkommission erwacht mit Bänz Friedli aus dem Coronaschlaf

Der Autor und Kabarettist zeigt am 28. Mai sein neues Programm «Was würde Elvis sagen?». Die Kulturkommission hat zudem schon einige weitere Veranstaltungen geplant.

Virginia Kamm
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Bänz Friedli hat 2018 in Aesch begeistert. So hat ihn die Kulturkommission erneut wegen eines Auftritts angefragt.

Bänz Friedli hat 2018 in Aesch begeistert. So hat ihn die Kulturkommission erneut wegen eines Auftritts angefragt.

Keystone

Am Freitag, 28. Mai, erwacht das kulturelle Leben in Aesch wieder: Der Autor und Kabarettist Bänz Friedli tritt um 20.15 Uhr im Gemeindesaal Nassenmatt mit seinem neuen Programm «Was würde Elvis sagen?» auf. Es ist die erste Veranstaltung der Kulturkommission, seit sie im August 2020 einen historischen Film des Glockenaufzugs in Birmensdorf von 1953 gezeigt hat. Wegen der Pandemie ist auch Friedlis Auftritt mehrmals verschoben worden und wird nun nachgeholt.

Elvis Presley, der King of Rock 'n'  Roll, starb 1977. Seine Lieder bleiben unvergessen.

Elvis Presley, der King of Rock 'n' Roll, starb 1977. Seine Lieder bleiben unvergessen.

Keystone

«Es ist nicht das erste Mal, dass Bänz Friedli in Aesch auftritt», sagt Sozial-, Gesundheits- und Kulturvorständin Janine Vannaz (Mitte). 2018 sei er so gut angekommen, dass die Kulturkommission ihn erneut angefragt habe. Es sei schade, dass bei Friedli, der auch Radiomoderator und Kolumnist ist, eine Platzbeschränkung von 50 Personen herrsche, findet Vannaz. Viele würden die Vorstellung gerne sehen. Dafür sei es unkompliziert gewesen, ihn zu engagieren. «Die Künstler sind momentan nicht ausgebucht», sagt sie.

Leute geniessen es, wieder etwas zu unternehmen

Beim erzählerischen Kabarett «Was würde Elvis sagen?» fallen Friedli immer wieder Lieder der Rock-Ikone Elvis Presley ein, da diese in jeder Lebenslage Trost spenden, heisst es in der Beschreibung der Kulturkommission Aesch. Vannaz sagt:

«Ich persönlich freue mich ganz besonders auf die Vorstellung, weil ich schon mein ganzes Leben ein riesiger Elvis-Fan bin.»

Auch die Vorfreude der Zuschauerinnen und Zuschauer sei gross. Am Aescher Märt vor dem Muttertag habe man sehen können, wie sehr die Leute es geniessen, wieder etwas zu unternehmen und unter die Leute zu kommen.

Um die Platzsituation kontrollieren zu können, sind die Billette für Erwachsene für 35 und diejenigen für Jugendliche und Studenten für 25 Franken nur im Voraus erhältlich. Auf der Website der Kulturkommission kann man sie bis am 22. Mai vorbestellen. «Wegen Corona verzichten wir auf die Abendkasse», sagt Vannaz. Der Vorverkauf sei bisher sehr gut gelaufen.

Die Aescher Kulturkommission hat nach Friedlis Auftritt schon einige weitere Veranstaltungen geplant. Vannaz sagt:

«Uns ist es wichtig, ein ausgewogenes Programm zu bieten.»

Darum seien die Anlässe wohl so beliebt, auch bei Auswärtigen. An der Kunstmeile am 5. Juni werden 19 Künstlerinnen und Künstler ihre Werke an verschiedenen Orten in Aesch präsentieren. Darauf sollen ein Open-Air-Kino am 10. Juli sowie die Rock-Night Aesch mit der Coverband azTon folgen, für die noch kein Datum bekannt ist. Am 13. November ist ein Tanzabend mit der Aescherin und mehrfachen Boogie-Woogie-Weltmeisterin Melanie Stocker geplant. Im Sommer solle zudem das Aescher Dorffest stattfinden, sagt Vannaz. Dieses organisiert allerdings nicht die Kulturkommission.

«Wir befinden uns in der Planung und machen, was möglich ist», sagt Vannaz. «Wir müssen aber immer abwarten, was die Coronabestimmungen zulassen.» Seit der Pandemie müsse die Kulturkommission immer wieder Veranstaltungen verschieben und «auf Stand-by» halten.