Aesch
Der zweite Wahlgang für das Friedensrichteramt findet mit einem Kandidaten statt

Martin Missfelder (CVP/Die Mitte) zieht sich offiziell aus dem Rennen um den Sitz des Aescher Friedensrichters zurück. Eine stille Wahl des verbleibenden Kandidaten der FDP, Christian Daeniker, gibt es dennoch nicht.

Alex Rudolf
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In Aesch kommt es am 13. Juni zum zweiten Wahlgang ums Friedensrichteramt.

In Aesch kommt es am 13. Juni zum zweiten Wahlgang ums Friedensrichteramt.

Bild: Sandra Ardizzone

Martin Missfelder (CVP/Die Mitte) informierte den Aescher Gemeinderat an dessen erster Sitzung nach dem Wahlsonntag vom 7. März darüber, dass er für den zweiten Wahlgang um das Amt des Aescher Friedensrichters nicht mehr zur Verfügung stehe. Damit stehen die Türen offen für seinen Konkurrenten Christian Daeniker (FDP), der auf die langjährige Friedensrichterin Edith Schleifer (FDP) folgen dürfte.

Christian Daeniker (FDP) dürfte auch zum neuen Aescher Friedensrichter gewählt werden. Martin Missfelder (CVP/Die Mitte) zieht sich aus dem zweiten Wahlgang zurück. Bilder: zvg

Missfelder und Daeniker bewarben sich um die beiden Friedensrichtersitze in Birmensdorf und Aesch. In Birmensdorf stand Daeniker bereits am Wahlsonntag als Sieger fest. Er überflügelte Missfelder um gut 150 Stimmen und übertraf das absolute Mehr (788 Stimmen) mit erreichten 852 Stimmen spielend. In Aesch hingegen erzielte keiner der beiden Kandidierenden das absolute Mehr. Daeniker unterschritt dieses um lediglich drei Stimmen.

Obwohl mit Daeniker nur noch ein Kandidat antritt, wird es keine stille Wahl geben. Wie der Ad-interim-Gemeindeschreiber Aeschs, Bruno Bauder, auf Anfrage sagt, stecke man bereits in den Vorbereitungen für den 13. Juni.