Uitikon
Adventskonzert: Aus der stillen wurde eine jazzige Nacht

Fröhlich, besinnlich aber auch überraschend waren die Weihnachtslieder aus England, Frankreich, Deutschland, Spanien und den USA, welche die Sänger des «Let's Sing Choir» am Adventskonzert in Uitikon dem Publikum präsentierten.

Christian Murer
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Der «Let’s Sing Choir» sorgte mit roten Farbtupfern für eine festliche Stimmung
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Dabei wurde der Chor von der Pianistin Jackie Rubi unterstützt
Schlagzeuger Wim Dykstra sorgte für den richtigen Beat
Adventskonzert mit dem «Let's Sing Choir» in Uitikon

Der «Let’s Sing Choir» sorgte mit roten Farbtupfern für eine festliche Stimmung

Limmattaler Zeitung

Rund um die erste Adventskerze auf dem Taufstein sassen die 18 ganz in Schwarz gekleideten Sängerinnen und Sänger des «Let's Sing Choir» auf den Bänken. Geduldig warteten sie auf ihren Einsatz. Rote Farbtupfer - Schals, Krawatten und Fliegen - gaben dem Anlass eine festliche Note. Neben dem Chorgesang waren die vier Sets des Jazz-Duos bestehend aus der Pianistin Jackie Rubi und dem Star-Drummer Wim Dykstra die Höhepunkte am vergangenen Sonntag. Eine musikalische Mischung aus weissen Weihnachten und dem Winterwunderland erwartete die Zuhörer.

Weihnachtslieder aus aller Welt

Fröhlich, besinnlich aber auch überraschend waren die Weihnachtslieder aus England, Frankreich, Deutschland, Spanien und den USA. Es war eine bunte und multikulturelle Mischung, die der Dirigent Livio Castione gemeinsam mit dem Chor, der Pianistin und dem Schlagzeuger zusammengestellt hatte. Es fehlte fast keines der vertrauten Lieder wie «Les anges dans nos campangnes», «Kommet, ihr Hirten» oder «Maria durch den Dornwald ging».

Auch der Klassiker «Stille Nacht, heilige Nacht» wurde dargeboten, aber in einer etwas ungewohnten jazzigen Form. Dem 15-jährigen Loïc aus Uitikon hat das ganze multikulturelle Programm sehr gut gefallen. «Doch am meisten faszinierte mich das Schlagzeugsolo ‹Little Drummer Boy›, das der Schlagzeuger Wim Dykstra sensationell spielte», so der Kantischüler.

Die Sängerin Jessica Unvericht aus Uitikon sagte nach dem Konzert: «Ich habe bereits das vierte Mal im ‹Let's Sing Choir› mitgesungen.» Es bereite ihr immer wieder viel Spass, in dieser Formation zu singen. «Singen tut doch einfach der Seele gut», findet die gebürtige Hamburgerin. Wenn sie nach Hause komme, dann sei sie stets «total aufgestellt», wie sie sagt.

Die Pianistin Jackie Rubi ist vor allem vom Chor mit seinem Dirigenten Livio Castioni begeistert: «Ich fand es grandios, was diese Leute am diesjährigen Adventskonzert dargeboten haben.» Da sich darunter schwierige Melodien fanden, hätten sie gewaltig üben müssen. «So war es auch für mich nicht ganz einfach, in die Tasten zu greifen», ergänzte die in Uitikon mit einem halben Pensum angestellte Organistin. Sie habe mit all den Konzerten im Limmattal stets viel Arbeit. «Doch das bereitet mir sehr viel Freude», ergänzte die engagierte Musikerin.

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