Dietikon
Absage an SBB: Stadtrat soll Niderfeld ohne Gateway planen

Der Stadtrat soll die Planungsarbeiten im Entwicklungsgebiet Niderfeld ohne das von den SBB geplante Container-Umschlagterminal Gateway Limmattal vorantreiben. Das fordert der Dietiker CVP-Gemeinderat Gabriele Olivieri in einem Postulat.

Bettina Hamilton-Irvine
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Das Niderfeld zwischen Bahnlinie und Überlandstrasse: im Nordwesten die Industriezone Bodacher Eigi, im Süden die Zonen Chrüz (Wohnen und Gewerbe) und Grabacher (Wohnen). Die restlichen Bereiche sind als Erholungszonen vorgesehen.

Das Niderfeld zwischen Bahnlinie und Überlandstrasse: im Nordwesten die Industriezone Bodacher Eigi, im Süden die Zonen Chrüz (Wohnen und Gewerbe) und Grabacher (Wohnen). Die restlichen Bereiche sind als Erholungszonen vorgesehen.

ZVG/Zonenplan

Unterzeichnet haben es zwölf Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus SVP und CVP. Bei der zweiten nationalen Terminalkonferenz habe sich «recht deutlich» gezeigt, dass Kunden und potenzielle Terminalbetreiber wenig Interesse an einem Terminal im Limmattal hätten, schreibt Olivieri in seiner Begründung. Daher sollte bei der weiteren Planung für die Entwicklung des Niderfelds keine Rücksicht mehr auf die Vorstellungen der SBB genommen werden.

Gemäss Olivieri würde dieses Vorgehen zudem durch die Tatsache legitimiert, dass der Zürcher Kantonsrat kürzlich entschieden hat, den Richtplaneintrag des Gateways Limmattal vorläufig zu sistieren. «Wichtig ist, dass im weiteren Planungsprozess primär für die Region die beste Lösung entwickelt wird», schreibt der CVP-Gemeinderat.

Das Bundesamt für Verkehr kommunizierte Anfang Dezember 2013, dass der neue Grossterminal Basel-Nord so schnell wie möglich gebaut werden soll. Dafür werde man das Gatewayterminal nur schrittweise entsprechend den Marktbedürfnissen umsetzen.

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