Dietikon

Ab Herbst wird der Knoten Mutschellenstrasse und Überlandstrasse ausgebaut

Künftig wird man auf einer zweiten Spur von der Mutschellenstrasse in die Überlandstrasse abbiegen können.

Künftig wird man auf einer zweiten Spur von der Mutschellenstrasse in die Überlandstrasse abbiegen können.

Der Regierungsrat hat das Projekt festgesetzt und knapp sieben Millionen Franken bewilligt.

Die Arbeiten an der zweiten Etappe der Limmattalbahn sind in Dietikon in vollem Gange. Gleichzeitig realisiert das kantonale Tiefbauamt verschiedene Arbeiten am Strassennetz. Dies, damit das Zentrum von Dietikon künftig vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Dieser soll auf die Überlandstrasse verlagert werden.

Damit diese Verkehrsverlagerung gelingt, muss unter anderem die Kapazität des Knotens Mutschellenstrasse und Überlandstrasse beziehungsweise Landstrasse, wie die Überlandstrasse auf Gemeindegebiet von Spreitenbach heisst, ausgebaut werden. Der Zürcher Regierungsrat hat nun die nötigen Mittel gesprochen und das Projekt, gegen das während der Auflagefrist letzten Sommer keine Einsprachen eingegangen sind, festgesetzt.

Zwei zusätzliche Linksabbieger

Das zusammen mit dem Kanton Aargau ausgearbeitete Vorhaben sieht vor, die Überlandstrasse in Fahrtrichtung Spreitenbach um eine Spur zu ergänzen. Die Landstrasse erhält einen zweiten Linksabbieger in die Mutschellenstrasse. Und auch auf der Mutschellenstrasse wird ein zusätzlicher Linksabbieger in die Überlandstrasse realisiert. Neben der damit verbundenen Anpassung der Fahrbahnbreite umfasst das Projekt eine Belagserneuerung.

Weiter werden die bestehenden Rad-beziehungsweise Gehwege zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ausgebaut. Zudem werden die Lichtsignalanlage angepasst sowie die Strassenentwässerung und die Beleuchtung erneuert.

Wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte, belaufen sich die Gesamtkosten des Projektes auf 10,464 Millionen Franken. Der Regierungsrat des Kantons Aargau hat im August 2019 einen Beitrag von 3,37 Millionen Franken bewilligt. Auch der Bund beteiligt sich am Projekt. Der Regierungsrat rechnet mit 240000 Franken aus Bern. Auf den Kanton Zürich entfallen somit Kosten von 6,854 Millionen Franken.

Provisorischer Knoten wird eingerichtet

Sofern keine Rechtsmittel ergriffen werden, beginnt das kantonale Tiefbauamt diesen Herbst mit den Bauarbeiten. Die Bauzeit beträgt rund ein Jahr. Dann wird die bestehende Kreuzung gesperrt sein, wie Urs Nieffer, Projektleiter beim Tiefbauamt des Kantons Zürich , auf Anfrage erklärt. Dafür werde von der Limmattalbahn AG etwa 200 Meter in Richtung Spreitenbach versetzt eine provisorische Kreuzung eingerichtet. «Wer also von der Bunkerkreuzung in Dietikon nach Spreitenbach fährt und rechts zur Autobahn oder Richtung Industriegebiet Silbern abbiegen will, muss das 200 Meter später tun als heute», so Nieffer.

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