Oberengstringen

Ab Anfang Mai wird die Parkscheibe zur Pflicht

Das neue Parkregime in Oberengstringen tritt per 1. Mai in Kraft.

Das neue Parkregime in Oberengstringen tritt per 1. Mai in Kraft.

Bald gilt auf den Gemeindestrassen in Oberengstringen ein neues Parkregime. So wird die Parkscheibe ab dem 1. Mai Pflicht. In den weissen Zonen darf ab dann von Montag 7 Uhr bis Samstag 19 Uhr nur noch während maximal fünf Stunden parkiert werden.

Die Zeiten des uneingeschränkten Gratisparkierens sind bald vorbei. Ab dem 1. Mai gilt auf den Gemeindestrassen in Oberengstringen ein neues Parkregime. Konkret heisst das, es gilt künftig Parkscheibenpflicht.

In den weissen Zonen darf von Montag 7 Uhr bis Samstag 19 Uhr nur noch während maximal fünf Stunden parkiert werden. Ausgenommen sind Sonntage und allgemeine Feiertage. Die Parkscheibe ist dementsprechend einzustellen, das Parkregime gilt Tag und Nacht.

Für die Kontrolle der Parkplätze hat die Gemeinde die Firma Outsec AG engagiert. In den ersten Tagen nach Einführung des neuen Regimes wird sie fehlbare Automobilisten allerdings noch nicht büssen.

«Wir wollen den Leuten etwas Zeit geben, sich auf die neue Regelung einzustellen», sagt Sicherheitsvorsteherin Claudia Trüb. Die Mitarbeiter der Outsec würden die Fahrer in den ersten Tagen deshalb darauf aufmerksam machen, dass sich die Regeln geändert hätten. Aus diesem Grund werde die Outsec auch an den ersten beiden Samstagen nach der Badi-Eröffnung vor Ort sein. «Denn auch auf dem Parkplatz des Freibades und bei der Sportanlage Brunewiis gilt das neue Parkregime», so Trüb.

Ticketautomat auf dem Dorfplatz

Wer länger als fünf Stunden parkieren will, benötigt eine Parkkarte. Diese können im Gemeindehaus, auf der Gemeindehomepage und an einem Automaten auf dem Dorfplatz bezogen werden.

«Durch den Automaten ist gewährleistet, dass der Kartenbezug für Tageskarten auch am Abend möglich ist», sagt die Sicherheitsvorsteherin. Sie hoffe zudem, dass möglichst bald alle Anwohner Parkkarten kauften, denn mitunter führe auch die Kantonspolizei Kontrollen durch. Wann und wo sie das mache, wisse sie nicht.

Mit dem neuen Parkregime kommt die Gemeinde einem Wunsch der Bevölkerung nach. Schon seit längerem sorgten Fremdparkierer in gewissen Quartieren für Ärger bei den Anwohnern.

«Besonders am Kirchweg aber auch an der Rauchackerstrasse liessen nicht ortsansässige Leute ihr Auto oft tagelang stehen und verreisten in die Ferien oder gingen nach Zürich zur Arbeit», sagt Trüb.

Das soll sich mit dem neuen Parkregime, welchem die Gemeindeversammlung im November 2012 zugestimmt hat, nun ändern. Durch den Parkkartenverkauf soll eine Anwohnerbevorzugung erreicht werden.

So kostet eine Tageskarte 10 Franken, ein 10er-Block 80 Franken. Beides kann auch von Auswärtigen erworben werden. Nur Anwohnern und Angestellten von ortsansässigen Unternehmen sind dagegen Monats-, Halbjahres- und Jahreskarten vorbehalten. Sie kosten 40 Franken für einen Monat, 220 Franken für sechs Monate und 400 Franken für ein Jahr.

Vom Parkregime nicht betroffen sind die Privatstrassen, die sich zum grössten Teil oberhalb der Zürcherstrasse befinden. Trotzdem werden auch dort die Parkplätze regelmässig kontrolliert. «Wer nicht in den vorgesehenen Parkfeldern parkiert, wird ganz normal gebüsst», so Trüb.

Parallel zur Neuregelung auf den Parkplätzen wird in Oberengstringen auch Tempo 30 eingeführt, zumindest auf den Gemeindestrassen südlich der Zürcherstrasse. Auch dies hat die Gemeindeversammlung Ende November 2012 beschlossen.

Anders als beim Parkregime gilt das neue Temporegime, sobald die entsprechenden Signale bestehen. «Die Tempo-30-Tafeln sind verbindlich», sagt Trüb. Für die Einhaltung der geltenden Geschwindigkeit ist die Kantonspolizei zuständig. Für das richtige Verhalten in den neuen Tempozonen sind jedoch alle verantwortlich, wie Trüb zu bedenken gibt. Sie erinnert daran, dass Tempo-30-Zonen keine Spielstrassen für Kinder seien.

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