Uitikon

80,7 Prozent sprechen sich für die Sanierung des Sigristenhauses aus

Sigristenhaus Uitikon

Das Sigristenhaus in Uitikon soll saniert werden.

Sigristenhaus Uitikon

Viel eindeutiger hätte das Resultat für die reformierte Kirchengemeinde Uitikon nicht ausfallen können: 610 Stimmberechtigte oder 80,7 Prozent votierten gestern für den Projektierungskredit über 840 000 Franken für die Sanierung und den Umbau des Sigristenhauses an der Zürcherstrasse 48. Lediglich 146 Stimmberechtigte waren dagegen.

Das Projekt sieht vor, im Haus aus dem Jahr 1894 drei Wohnungen zu erstellen. Die Präsidentin der Kirchenpflege, Janine Siegfried, ist sehr erleichtert: «Wir sind froh, dass unsere Kirchgemeinde zusammenhält und unsere langjährige Arbeit wertschätzt», sagt sie auf Anfrage. Im Vorfeld zur Abstimmung über den Projektierungskredit empfahl die Rechnungsprüfungskommission (RPK), das Geschäft abzulehnen. Sie monierte, das Kosten-Nutzen-Verhältnis sei aus der Balance und ein Verkauf der zentralen Liegenschaft wäre sinnvoller, da sich die Kirchgemeinde den Umbau nicht leisten könne.

Für Siegfried ist das klare Resultat daher umso erfreulicher. Der Nein-Parole der RPK kann sie nun auch Positives abgewinnen. «Wir hatten dadurch einige Denkanstösse, unser Vorhaben in den einzelnen Punkten nochmals zu prüfen und Unklarheiten zu bereinigen», sagt sie. Nun werde man mit der Gemeinde und der Bank das Finanzierungsmodell besprechen. Woher die Kirchenpflege den Baukredit bezieht, ist noch offen. Im Frühling sollen die Arbeiten starten. (ARU)

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