Schlieren

78 neue Alterswohnungen auf Geistlich-Areal — so sehen die Tertianum-Wohnungen aus

Morgen Samstag kann man einen Blick in die erste der 78 Alterswohnungen der Überbauung auf dem Schlieremer Geistlich-Areal werfen.

«Unsere Baustelle interessiert die Leute», sagt Ursula Brönnimann. Sie ist beim Alters- und Pflegewohnungsanbieter Tertianum für das Marketing des Neubaus auf dem Schlieremer Geistlich-Areal verantwortlich.

Das markante Gebäude befindet sich noch im Rohbau. Die Eröffnung wird erst im kommenden Sommer gefeiert. Doch im zweiten Geschoss öffnet Brönnimann die Eingangstür zu einer Wohnung, die bereits voll ausgestattet ist. Duftkerzen stehen auf einem Tisch, in der Küche liegt ein Maiskolben auf einem Schnittbrett und in der Dusche sind verschiedene Kosmetikartikel zu finden. «Diese Musterwohnung soll den künftigen Bewohnern der Überbauung zeigen, wie es dereinst sein könnte», sagt Brönnimann.

Heute ist die Öffentlichkeit zwischen 11 und 15 Uhr zu Raclette und Marroni sowie zur Besichtigung der Wohnung an der Brandstrasse 3 eingeladen. Gesamthaft eröffnet Tertianum im kommenden Sommer 78 Seniorenwohnungen und 30 Pflegezimmer. Mit den drei neuen Gebäuden, die 2020 auf dem Geistlich-Areal fertiggestellt werden, kommen insgesamt 420 Wohnungen sowie Retail- und Büroflächen auf den Markt. Herzstück des Quartiers bildet der 600 Meter lange Rietpark.

Die 3,5-Zimmer-Musterwohnung kostet monatlich 3300 Franken inklusive Nebenkosten und bietet Annehmlichkeiten für ältere Menschen. Neben mehreren Notfallknöpfen, die einen direkt mit der Pflegeabteilung verbinden, gibt es auch keine Stufen, die zu überwinden wären. Darüber hinaus verfügt das Haus über eine eigene Spitex, die diverse Pflegeleistungen anbietet. «Auch sichern wir unseren Gästen einen Platz in unserer Pflegeabteilung zu. Auf diese Weise muss man nicht mehr umziehen, wenn man zum Pflegefall wird.»
Die Mietpreise variieren zwischen 1900 und 3600 Franken pro Monat. Für viele Rentner ein stolzer Preis. «Rund um das Schlieremer Bahnhofsgebiet befinden sich die Neubau-Wohnungen in einer ähnlichen Preisrange – ohne die Zusatzleistungen für Senioren», sagt Alain Gozzer. Der Kommunikationsverantwortliche von Tertianum verweist darauf, dass bereits 25 Prozent der Wohnungen reserviert sind.

Ab 75 Jahren denkt man über einen Umzug nach

Schweizweit besitzt Tertianum 80 solcher Überbauungen wie jene in Schlieren, in denen Seniorenwohnungen und Pflegezimmer unter einem Dach untergebracht sind. Seit 2013 gehört das Unternehmen zu Swiss Prime Site. Es hat seither ein starkes Wachstum verzeichnet. «Die Nachfrage in diesem Segment ist konstant hoch, weil die Menschen in der Schweiz immer älter werden», sagt Gozzer.

«Die meisten unserer Bewohner ziehen im Alter ab etwa 75 Jahren ein. Ihr Hauptgrund für den Umzug ist, dass sie die Arbeiten rund um ihr Eigenheim nicht mehr bewältigen möchten», sagt Brönnimann. Gozzer fügt an, dass auch viele Seniorinnen und Senioren die Gemeinschaft schätzen, da sie sich unter Gleichgesinnten nicht mehr alleine fühlen.

Im Erdgeschoss der Überbauung an der Brandstrasse eröffnet Tertianum zudem ein öffentliches Bistro. Es sei wichtig, dass die Bewohner sämtliche Bedürfnisse in Gehdistanz befriedigen können. «Einen In-House-Coiffeur wie in zahlreichen anderen Tertianum-Häusern haben wir hier in Schlieren nicht, da es im Quartier eine grosse Auswahl an Salons gibt», fügt sie an.

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