Nebst der Urkunde erhielten die Jugendlichen, welche in Dietikon wohnen oder hier ihre Ausbildung abgeschlossen haben, auch eine Prämie von sechshundert Franken.

Das Geld stammt aus dem Legat des Ingenieurs Dr. Maximilian König. Dieser verfügte in seinem letzten Willen, dass 100 000 Franken mit einer Zweckbindung durch die Stadt Dietikon verwaltet werden. Der daraus resultierende Zins soll jedes Jahr zur beruflichen Förderung junger Menschen eingesetzt werden. Der sozial denkende Maximilian König wollte mit diesem Legat ein Zeichen setzen. Es soll heute und auch in Zukunft eine Motivation für die Jugend sein.

Als Vertreter für den vor vierzig Jahren verstorbenen König, richtete Christoph Eder von der König Feinstahl AG ein paar Worte an die Lehrabgänger. Er betonte, dass es nach Abschluss der Lehre wichtig sei, sich weiterzubilden. Auch Müller gratulierte den Jugendlichen zu ihrer Leistung. «Die Eltern sind während dieser Zeit eine wichtige Stütze, aber auch Lehrmeister, die sich mit viel Geduld um die Lernenden kümmern, sind unabdingbar», sagt er.

Die ausgezeichneten Jugendlichen haben ihre Lehre in den verschiedensten Branchen absolviert. Alex Neff als Schreiner, Janine Feuz und Fiona Styger als Coiffeuse und James Kiwic als Automatiker. Kim Steffen ist nun gelernte Kauffrau, Daniela Preite freut sich über ihre abgeschlossene Ausbildung als Assistentin Gesundheit. (gep)