Schlieren
52 Schlieremer mit Jahrgang 1938 feiern ihren runden Geburtstag

Liana Soliman
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 Die Heiterkeit an diesem festlichen Anlass war im ganzen Saal zu spüren. Immer wieder hörte man ein freudiges «zum Wohl» aus unterschiedlichen Ecken.
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Die Gläser wurden zum 80. erhoben
René Schoendienst und Rosa Bär «Wir haben uns schon gefragt, was es zu essen geben wird. Das Menü hört sich schon super an. Alles ist liebevoll angerichtet. Es hat Wein, Musik und Essen – was will man noch mehr?»
Rosemarie Ursprung «Ich fühle mich nicht wie 80. Ich fühle mich einfach grossartig. Es ist wirklich toll, dass es diese Feier gibt. So können alle zusammenkommen und sich austauschen.»
Bruno Rüegg, Leitung Ortsvertretung Schlieren «Ich leite diesen Anlass nun schon zum 17. Mal. Ich selbst habe vor zwei Jahren meinen 80. gefeiert. Es macht einfach Freude.»
Fredi Ogi «Ich werde erst in einem halben Jahr wirklich 80. Älter werden ist schön, weil man mehr Zeit hat. Man kann machen, was man will.»
Martha Peter «Ich fühle mich noch gut. Dass ich 80 Jahre auf dem Rücken habe, bringt mich zum Nachdenken: Man wird über die Zeit vernünftiger und lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen.»

Die Heiterkeit an diesem festlichen Anlass war im ganzen Saal zu spüren. Immer wieder hörte man ein freudiges «zum Wohl» aus unterschiedlichen Ecken.

Liana Soliman

Gläser klirrten und Schwyzerörgeli-Musik erfüllte den Raum. Es wurde gelacht, geplaudert, und es wurden Glückwünsche ausgesprochen. Gestern feierten 52 Schlieremerinnen und Schlieremer ihren 80. Geburtstag im Saal des Stürmeierhuus in Schlieren. Die 1938er-Jahrgänger und deren Begleitpersonen trafen sich für das gemeinsame Essen zur Mittagszeit.

Eingeladen wurden 93 Geburtstagskinder von der Stadt Schlieren, der Pro Senectute und den beiden Kirchgemeinden. «Leider konnten wegen Ferienabwesenheit oder aus gesundheitlichen Gründen nicht alle kommen. Wir wünschen natürlich auch den nicht Anwesenden alles Gute zum Geburtstag», sagte Bruno Rüegg, Leiter der Ortsvertretung der Pro Senectute.

«Doppelt so viel essen»

Dieses Jahr gebe es drei Ehepaare, die zusammen 80 Jahre werden. «Ihr werdet halt nur ein Mal zur Feier eingeladen», sagte Rüegg und grinste verschmitzt, «ihr müsst heute also einfach doppelt so viel essen und trinken.» Die Seniorinnen und Senioren brachen in schallendes Gelächter aus. Es dauerte nicht lange und das Freiwilligenteam begann, das Vier-Gänge-Menü zu servieren. Alle freuten sich über den Rindsbraten mit Kartoffelstock.