Beim Betreten des alt ehrwürdigen Stürmeierhuus in Schlieren wurde man am Dienstag von Musik und Stimmgewirr begrüsst. Folgte man diesem, wurde man rasch in das Obergeschoss geführt. Gleich am Eingang begrüssten Röbi Welti und Elisabeth Pacentra, Mitglieder des Clubvorstandes Abigsunne, aufs Wärmste die Neuankömmlinge.

Der Seniorenklub Abigsunne Schlieren feierte sein 50. Jubiläum. «Der Verein hat 102 Mitglieder. Aus gesundheitlichen Gründen nehmen an den Veranstaltungen aber nicht immer alle Mitglieder teil. Für das heutige Mittagessen haben sich 82 Mitglieder gemeldet. Hinzu kommen noch sechs geladene Gäste», erzählt der Vereinspräsident Röbi Welti.

Unter den Gästen befindet sich Toni Brühlmann, der Stadtpräsident von Schlieren. Von Pro Senectute wurde Bruno Rüegg, der Präsident der Ortsvertretung Schlieren, eingeladen.

Frei von konfessioneller Zugehörigkeit

Der Seniorenklub Abigsunne ist ein unabhängiger Verein, frei von konfessioneller Zugehörigkeit oder Staatszugehörigkeit. Die aktive Einbeziehung der Mitglieder ist der zentrale Punkt des Seniorenklubs. Bei der Organisation einer Veranstaltung hilft jeder wie er kann. Wichtig ist das freundschaftliche Zusammensein und der herzliche Umgang mit den Menschen.

Ernst Rohner, eines der Mitglieder erzählt: «Wir kommen einmal im Monat zusammen. Da gibt es Veranstaltungen mit Musik, Vortrag, Film oder Dia.» Zweimal im Jahr werden Ausflüge in der Schweiz organisiert.

Was auch immer die Mitglieder der «Abigsunne» noch vorhaben, am Dienstag feierten die Damen und Herren ihren Verein und das Leben.