Die intensiven Vorbereitungen haben sich gelohnt. Am Donnerstagabend zeigen die Kinder, die im Schulhaus Fondli zur Schule gehen, ihren Eltern, Geschwistern und Freunden, was sie während der vergangenen Wochen einstudiert oder fabriziert haben. Es gibt alles, was auch ein grosser Rummelplatz zu bieten hat, zum Beispiel hausgemachtes Magenbrot und frische Zuckerwatte. Die Schüler zeigen sich als engagierte Marktfahrer und verkaufen eigenständig das Säckchen für drei Franken, stets mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht. «Der Duft von frischem Magenbrot hing die ganze Woche über im Schulhaus», sagt Schulleiterin Martina Keel. Sie hat sich seit Monaten auf das 50-Jahr-Jubiläum des Schulhauses Fondli gefreut.

Zu einem Jahrmarkt gehören auch begabte Artisten und Kleinkünstler. Dafür sorgen unter anderem die Kindergärtler, die einen einfachen Linedance einstudiert haben. Für die noch jungen Tänzer ist es schwierig, die verschiedenen Elemente im Kopf zu behalten und nacheinander abzurufen. Professioneller geben sich die Sechstklässler, die mit einem Breakdance aufwarten. Die akrobatischen Einlagen finden Beifall. Den Mädchen entfährt ab und zu auch ein anspornender Freudenschrei.

Fondli-Song

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Auch die Anhänger der Geisterbahn kommen auf ihre Kosten. Die Fünftklässler zeigen einen Gruselfilm, den sie selbst produziert haben. Dieser handelt von einem Lehrer, seinen Schülern und einem Streich. Neben Darbietungen und Köstlichkeiten gibt es auch Aktivitäten für die Besucher. Büchsen warten auf den präzisen Schuss und Holzfische auf einen geübten Fischer.

Das Thema Rummelplatz, das die Organisatoren ausgewählt haben, bietet wahrlich ein Mehr an verschiedenen Aspekten und zeigt, dass die Kinder im Schulhaus Fondli auch nach 50 Jahren nicht nur lernen, sondern auch viel Spass haben.