Alle Jahre ist es für eine Gruppe von Armeeangehörigen wieder so weit: Sie werden aus der Militärdienstpflicht entlassen. Gestern waren in der Kaserne Reppischtal die zwischen 1977 und 1983 Geborenen an der Reihe.

Den Auftakt einer ganzen Reihe solcher Verabschiedungen bildeten am Dienstag die Bezirke Dietikon und Horgen. 384 Männer wurden erwartet. Fast alle erschienen auch, um sich ihres Armeematerials zu entledigen und feierlich aus der Dienstpflicht entlassen zu werden.

Zu dieser Feier kamen auch Ehrengäste aus der ganzen Region in die Kaserne in Birmensdorf. Von dem ganzen Prozedere der Materialrückgabe und Waffenkontrolle bekamen sie nichts mit; als die Gäste nach und nach eintrafen, war dies bereits erledigt.

Um rund 20 Kilogramm Material erleichtert, warteten die Armeeangehörigen nun in der Cafeteria auf den Beginn der Feier. Im Gebäude nebenan begrüsste unterdessen Oberst Daniel Bosshard die rund 60 Gäste mit einer kurzen Ansprache.

Abschiedsrede und Apéro

Als diese dann das Gebäude wechselten, wurden sie bereits von den in Reih und Glied aufgestellten Unteroffizieren, Gefreiten und Soldaten erwartet. SP-Regierungsrat Mario Fehr wandte sich in seiner Rolle als Vertreter der kantonalen Regierung an sie. Er dankte ihnen in seiner Ansprache und wünschte ihnen alles Gute für den Übergang vom Militär- ins Zivilleben.

Er hoffe, dass sich viele auch in Zukunft für die Gesellschaft engagieren werden, sagte Fehr.

Und dann - endlich - kam der für viele wohl wichtigste Moment: Oberst Daniel Bosshard meldete das Detachement beim Regierungsrat ab, die Musikgesellschaft Stallikon spielte ein letztes Mal und der Apéro für alle wurde eröffnet.