Pensionskasse
380'000 Franken: Der Lohn von BVK-Chef Schönbächler wird nochmal diskutiert

Die BVK, die Pensionskasse der Staatsangestellten des Kantons Zürich, will die geplante Lohnerhöhung um 120'000 Franken für ihren Chef Thomas Schönbächler nochmals unter die Lupe nehmen. Damit reagiert sie auf die Kritik der Öffentlichkeit.

Drucken
Teilen
Saftige Lohnerhöhung: Von 260000 auf 380000 Franken für BVK-Chef Thomas Schönbächler. KEYSTONE

Saftige Lohnerhöhung: Von 260000 auf 380000 Franken für BVK-Chef Thomas Schönbächler. KEYSTONE

Keystone

Von 260'000 auf 380'000 Franken soll der Lohn von BVK-Chef Thomas Schönbächler erhöht werden. Dieser Anstieg wurde breit kritisiert. Als «Skandal» geisselten SP und SVP die die Erhöhung in einer gemeinsamen Stellungnahme. Jetzt handelt die BVK. In einer am Sonntag publizierten Medienmitteilung heisst es: «Aufgrund der zahlreichen Reaktionen von Versicherten und angeschlossenen Arbeitgebern sowie auf ausdrücklichen Wunsch des BVK-Chefs Thomas R. Schönbächler wird der vorgesehene Lohnanstieg nochmals überprüft.»

«Nicht nachvollziehbar»

Der aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern zusammengesetzte Stiftungsrat nehme zur Kenntnis, dass der vorgesehene Lohnanstieg für die Versicherten und Steuerzahler nicht nachvollziehbar sei, heisst es weiter.

Der Stiftungsrat betont, dass die Initiative zur Überprüfung der Lohnerhöhung von Thomas Schönbächler selbst ausgeht. Schönbächler habe von sich aus keinerlei Forderungen für die Erhöhung seines Salärs gestellt. Die Entschädigungsfrage soll an der nächsten Stiftungsratssitzung nochmals diskutiert werden.

An der seit langem geplanten Medienkonferenz am 30. Januar 2014 will der Stiftungsrat über die Neuorganisation der BVK als privatrechtliche Stiftung umfassend informieren und auch den Entscheid des Stiftungsrates zur Entschädigungsfrage vorstellen. (rhe)