Leichtathletik
350 Teilnehmer: In Dietikon finden wieder die Einkampf- und Staffelmeisterschaften statt

Zum zweiten Mal in Folge finden die Spiele der Einkampf- und Staffelmeisterschaften auf der Sportanklage Hätschen und auf der Wiese bei der Stadthalle Dietikon statt. Der Startschuss ist am Mittwochabend um 18 Uhr.

michel sutter
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Roman Beer (Mitte) vom TV Weiningen holte im Schleuderball im letzten Jahr einen der vielen Limmattaler Podestplätze. msu

Roman Beer (Mitte) vom TV Weiningen holte im Schleuderball im letzten Jahr einen der vielen Limmattaler Podestplätze. msu

Der Startschuss fällt am Mittwoch um 18 Uhr. Dann beginnen die Spiele der Einkampf- und Staffelmeisterschaften auf der Sportanlage Hätschen und auf der Wiese bei der Stadthalle Dietikon. Bis Donnerstagabend werden sich die rund 350 Athletinnen und Athleten in diversen Leichtathletikdisziplinen messen. Die Jüngsten starten in der Kategorie U14, der mit 80 Jahren älteste Teilnehmer wird ausser Konkurrenz am Diskuswerfen teilnehmen.

Der Anlass findet zum zweiten Mal in Folge in Dietikon statt. Wiederum wird er vom Turnverein Urdorf organisiert. «Kein anderer Verein hat sich aufgedrängt, den Anlass zu organisieren», sagt OK-Präsident Dominic Schöni, der auch Vizepräsident des Turnvereins Urdorf ist. «Wir vom TV Urdorf haben uns gesagt, dass das erneute Organisieren im Folgejahr einfacher ist, da alles noch präsent und griffbereit ist.» Das gesamte Organisationskomitee vom vergangenen Jahr habe sich bereit erklärt, erneut mitzuziehen. «Darum haben wir dem Zürcher Turnverband angeboten, den Anlass nochmals zu organisieren», sagt Schöni. Dieser habe das Angebot dankend angenommen.

Doch auch beim TV Urdorf ist man froh. «Als Verein ist man immer darauf angewiesen, mögliche Einnahmequellen zu suchen und für sich zu nutzen», sagt Schöni. «Das Vereinsjahr ist mit allen Wettkampfteilnahmen, die zu einem grossen Teil durch den Verein beglichen werden, sehr kostenintensiv.» Eine Einnahmequelle ist unter anderem die Fasnacht Urdorf, die jedoch nicht gleich viele Besucher anziehe wie noch vor zehn Jahren: «Das spiegelt sich dann auch in den Zahlen wieder. Darum sind wir glücklich, wenn wir solche Anlässe durchführen können.»

Region AZO ist dabei

Im Vergleich zum vergangenen Jahr gibt es jedoch einige Änderungen. So werden nicht nur Athletinnen und Athleten aus der Region GLZ, sprich Glatt- und Limmattal, an den Start gehen, sondern auch einige Kategorien aus der Region AZO, also Albis und Zürcher Oberland. Dieser gehört unter anderen auch der TV Birmensdorf an. «Die Region AZO hat keinen Organisator gefunden», sagt Schöni. «Da haben wir uns bereit erklärt, Athletinnen und Athleten aus dieser Region bei uns starten zu lassen, soweit es die Anlagenkapazitäten zulassen.» Von der Region AZO sind die Kategorien Männer, Frauen und U20 männlich und weiblich am Start.

Mehr Athleten als 2017

Dafür mussten wie schon im vergangenen Jahr andere Disziplinen mangels Teilnehmenden abgesagt werden, darunter der 3000-Meter-Lauf in den Kategorien Männer und Senioren sowie das Steinheben bei den Männern über 22,5 kg und bei den Frauen über 12,5 kg. Andere Disziplinen wurden wiederum zusammengelegt. So werden unter anderem die Seniorinnen und Senioren und die Jugendlichen in einigen Wettkämpfen bei den Frauen beziehungsweise Männern starten, beispielsweise die Kategorie der U20-Frauen. «Das haben wir so gemacht, um möglichst vielen Athleten all ihre gewünschten Disziplinen zu ermöglichen, halt auch als Turnfestvorbereitung», so Schöni.

Trotzdem ist die Teilnehmerzahl im Vergleich zu 2017 höher, was laut Schöni den 50 Athletinnen und Athleten der Region AZO zu verdanken ist. Deren Leistung kann Schöni nicht einschätzen: «Das muss der Wettkampf entscheiden.» Er hofft aber, dass die Limmattaler ähnlich erfolgreich sein werden wie im vergangenen Jahr, als sie sich in elf Disziplinen den Regionalmeistertitel sichern konnten.