Oetwil
33 Kästen sind genug: Gemeinderat will keine weiteren Robidogs

Das Netz an Robidogs mit 33 Behältern auf dem Gemeindegebiet von 276 Hektaren sei genug dicht, sagt der Gemeinderat in seiner Antwort auf eine Anfrage.

Sandro Zimmerli
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Ein noch dichteres Netz von Entsorgungsstellen erscheine daher als unverhältnismässig, meint der Gemeinderat.

Ein noch dichteres Netz von Entsorgungsstellen erscheine daher als unverhältnismässig, meint der Gemeinderat.

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Der Gemeinderat ist der Ansicht, dass es auf dem Gemeindegebiet nicht noch mehr Robidog-Behälter braucht. Das schreibt er in seiner Antwort auf eine Anfrage eines Hausmeisters. Dieser ist für die Umgebungsarbeiten an der Rainstrasse 16 verantwortlich. Da zwischen dem Schulhaus Letten und der Soodstrasse kein Robidog stehe, sei er gezwungen, die gefüllten Säcklein, die auf seinem Grundstück landeten, zu entsorgen. Deshalb wollte er vom Gemeinderat wissen, ob es möglich sei, an geeigneter Stelle an der Rainstrasse und an der Dorfstrasse je ein Robidogkasten zu montieren.

Laut Gemeinderat verfügt Oetwil mit seinen insgesamt 33 Robidog-Behältern auf einer Gemeindefläche von 276 Hektaren über einen überdurchschnittlichen Bestand an Entsorgungsstellen für Hundekot. «Bei Neumontagen von Robidogs ist auch in der Vergangenheit immer darauf geachtet worden, dass die einzelnen Entsorgungsstellen nicht zu weit auseinander liegen», so der Gemeinderat.

Er erachtet eine Fusswegdistanz von 200 bis 300 Metern bis zum nächsten Robidog-Behälter als ausreichend und für die Nutzer als zumutbar. Ein noch dichteres Netz von Entsorgungsstellen erscheine daher als unverhältnismässig und stehe auch in keinem vertretbaren Verhältnis zu den damit verbundenen Anschaffungs- und laufenden Unterhalts- und Bewirtschaftungskosten.