Wählen und Preis gewinnen
30 Vorschläge, 7 Kandidaten: Wer wird Limmattaler des Jahres 2017?

Die Redaktion hat die Nominationen vorgenommen – nun entscheiden Sie mit Ihrer Wahl über den diesjährigen Titelträger.

Sandro Zimmerli
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Welcher Kandidat wird Limmattaler des Jahres? Stimmen Sie ab.

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liz/zvg

Die Nächte werden länger, die Tage kürzer. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Auch 2017 hat kleinere und grössere Geschichten geschrieben, die berührten, erstaunten oder für Aufsehen sorgten. Dahinter stehen Menschen, die durch ihren Einsatz etwas Besonderes für die Allgemeinheit geleistet haben. Das soll gewürdigt werden. Deshalb nominiert die Redaktion der Limmattaler Zeitung jedes Jahr sechs Personen oder Personengruppen, die sie zur Wahl für die Limmattalerin oder den Limmattaler des Jahres vorschlägt.

Diese sieben Kandidaten stehen zur Auswahl:

1. Senat Iseni: Er rettete am Bahnhof Stadelhofen schon drei Mal Leben Seit zehn Jahren arbeitet der Dietiker Senat Iseni am Bahnhof Stadelhofen in Zürich und hat in dieser Zeit schon drei Personen das Leben gerettet. Das letzte Mal packte der 31-Jährige Anfang Oktober beherzt zu, als es galt, ein Baby und dessen Mutter aus dem Gleisbereich im Bahnhof vor dem einfahrenden Zug in Sicherheit zu bringen. Die Mutter hatte nicht gemerkt, wie der Kinderwagen samt Baby Richtung Gleise rollte und schliesslich hinunterstürzte. Für einen anderen Schutzengel-Einsatz wurde der Franchisepartner von Brezelkönig 2015 für den Prix Courage der Zeitschrift «Beobachter» nominiert.
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2. Liliane Hagen und Susanne Porchet: Sie kämpfen für einen alten Baum Der Einsatz von Susanne Porchet (im Bild rechts) und ihrer Schwester Liliane Hagen für die rund 100 Jahre alte Blutbuche auf dem Schlieremer Stadtplatz ist ein durchschlagender Erfolg. Über 4300 Personen haben die von den beiden initiierte Petition zur Rettung des Baumes bereits unterschrieben. Das zeigt Wirkung. In den kommenden Wochen hätte er eigentlich wegen des Baus der Limmattalbahn gefällt werden sollen, doch die Verantwortlichen von der Stadt und der Limmattalbahn AG waren zu erneuten Gesprächen bereit. So wird derzeit abgeklärt, wie teuer eine Verschiebung des Baums wäre.
3. Brigitte Post: Sie unterstützt Tierschützer weltweit Das Wohl der Tiere ist für Brigitte Post eine Herzensangelegenheit. Als Marketingfachfrau und Unternehmerin war sie schon erfolgreich, ehe sie vor fünf Jahren in Birmensdorf die Stiftung Tierbotschafter.ch gründete. Es war der Beginn eines engagierten Projekts, dessen Unterstützung mittlerweile um den ganzen Erdball reicht. Die Stiftung unterstützt Einzelkämpfer und kleine Organisationen mit eigenen Tierschutzprojekten finanziell, mit Sachspenden, durch Vermittlung von Tierpaten oder fachlichen Support im Bereich PR und Kommunikation. Sie verfolgt keine kommerziellen Zwecke und lebt von Spenden.
4. Jackie Rubi: Sie setzt in ihrem Museum musikalische Akzente Schon als Kind war Jackie Rubi dem Sound der Hammond-Orgel verfallen. 1979 Gründete sie die Musik Günthart AG in Unterengstringen, um Musikinstrumente zu verkaufen. Ihren Kunden bot sie die Möglichkeit, alte Hammond-Orgeln einzutauschen. Weil sie es nicht über ihr Herz brachte, die Instrumente weiterzuverkaufen, gründete die heute 62-Jährige 1998 Orgelsurium und stellte dort die Orgeln aus. Das Museum ist zur beliebten Spielstätte vieler Musiker von nah und fern avanciert. Und auch die Besucher erfreuen sich seit 20 Jahren an diesem aussergewöhnlichen Ort. Doch bald ist Schluss. Diesen Herbst hat die letzte Konzertsaison begonnen.
5. Ernst Sieber: Er setzt sich unbeirrt für Benachteiligte und Arme ein 90 Jahre alt wurde Pfarrer Ernst Sieber Anfang dieses Jahres. Ans Aufhören denkt der Uitiker aber noch lange nicht. Seit Jahrzehnten setzt er sich für Arme und Benachteiligte ein. Und das mit viel Leidenschaft. Er echauffiert sich über Ungerechtigkeiten, referiert mit erhobenem Zeigefinger, mischt sich ein. 1956 wurde er Dorfpfarrer in Uitikon, wo er heute wieder lebt. Von 1967 bis 1992 war er Pfarrer in Altstetten. 1991 wurde er für die EVP in den Nationalrat gewählt, wo er bis 1995 politisierte. 1988 gründete er die Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber. Für sein Lebenswerk verleiht ihm die Zeitschrift «Beobachter» dieses Jahr den Prix-Courage-Lifetime-Award.
6. Pia Siegrist: Sie bescherte jungen Musikern unvergessliche Tage Dank dem Einsatz von Pia Siegrist-Felber verbrachten 3700 Jungmusikanten aus aller Welt diesen Juli unvergessliche Tage in Zürich. Die Präsidentin der Stadtjugendmusik Dietikon sorgte als Vorstandsmitglied im Verein «Welt Jugendmusik Festival Zürich» dafür, dass der Grossanlass reibungslos über die Bühne ging. Für das Festival, das zum sechsten Mal stattfand, hatten sie und ihre Mitstreiter schon vor drei Jahren mit der Planung begonnen. Rund 400 Freiwillige standen im Einsatz, um den über 80 Orchestern, darunter die Stadtjugendmusik Dietikon und die Jugendmusik rechtes Limmattal, optimale Bedingungen zu bieten.

1. Senat Iseni: Er rettete am Bahnhof Stadelhofen schon drei Mal Leben Seit zehn Jahren arbeitet der Dietiker Senat Iseni am Bahnhof Stadelhofen in Zürich und hat in dieser Zeit schon drei Personen das Leben gerettet. Das letzte Mal packte der 31-Jährige Anfang Oktober beherzt zu, als es galt, ein Baby und dessen Mutter aus dem Gleisbereich im Bahnhof vor dem einfahrenden Zug in Sicherheit zu bringen. Die Mutter hatte nicht gemerkt, wie der Kinderwagen samt Baby Richtung Gleise rollte und schliesslich hinunterstürzte. Für einen anderen Schutzengel-Einsatz wurde der Franchisepartner von Brezelkönig 2015 für den Prix Courage der Zeitschrift «Beobachter» nominiert.

LiZ/zvg

Für 2017 war die Auswahl wieder gross. Die Redaktorinnen und Redaktoren wählten in einer ersten Runde 30 Personen, deren Einsatz sie emotional bewegte, deren Gestaltungswille sie beeindruckte oder deren Engagement über die Jahre sie würdigen wollten. Dann folgte ein erster Wahlgang, in dem jedes Redaktionsmitglied sechs Stimmen hatte. Die drei Personen mit den meisten Voten waren für die Wahl gesetzt. Mit je zwei Stimmen pro Redaktorin und Redaktor wurden in einem zweiten Wahlgang die anderen drei Nominierten bestimmt. Nun sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, an der Reihe. Sie bestimmen, wer den Titel der Limmattalerin oder des Limmattalers des Jahres verdient hat.

2016 gewannen Beatrice und Charles Rätz die Wahl. Das Ehepaar überzeugte durch sein freiwilliges Engagement für ein sauberes Urdorf. Ein Jahr zuvor ging der Titel an Thomas Mattle, der den Preis stellvertretend für das gesamte Organisationsteam des Regionalturnfests in Weiningen entgegennahm. 2014 kam die Ehre dem Ehepaar Josef und Silvia Zihlmann zu, das sich seit Jahren für rumänische Strassenhunde einsetzt. Weitere Gewinner waren Food-Waste-Aktivistin Hélène Vuille (2013) Drogist Philipp Locher (2012), Schwester Elisabeth Müggler (2011), Bibliothekarin Heidi Berri (2010) und Schützenkönig Yves Miller (2009).

Gewinnen Sie eine Übernachtung im Hotel Rigi Kaltbad

Die Redaktion hat sieben Personen für die Wahl zur Limmattalerin oder zum Limmattaler des Jahres nominiert. Nun sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, an der Reihe, zu bestimmen, wer den Titel dieses Jahr verdient hat. Ihre Stimme können Sie brieflich abgeben. Dazu schicken Sie eine Postkarte mit dem Stichwort «Limmattaler des Jahres», dem Namen Ihres Favoriten oder Ihrer Favoritin sowie Ihrer eigenen Adresse und Telefonnummer an:

Limmattaler Zeitung, Redaktion
Heimstrasse 1, 8953 Dietikon

Sie können auch elektronisch wählen: Senden Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Limmattaler des Jahres», Ihrem Favoriten für den Titel sowie Ihrer Adresse und Telefonnummer an: redaktion@limmattalerzeitung.ch

Mitmachen lohnt sich: Wer abstimmt, nimmt automatisch an der Verlosung einer Übernachtung für zwei Personen im Hotel Rigi Kaltbad inklusive Frühstück, Nachtessen und Eintritt ins Mineralbad mit Spa teil. Dem oder der Gewählten winkt ebenfalls ein Preis: Er oder sie darf mit Begleitung eine Nacht im Seminar- und Wellnesshotel Stoos (Halbpension plus Spa-Eintritt) verbringen. Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2017 (es gilt das Datum des Poststempels). Jede Person darf nur eine Stimme abgeben. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.