Wählen und gewinnen
27 Vorschläge, 8 Kandidaten: Wer wird Limmattaler des Jahres 2018?

Die Redaktion der Limmattaler Zeitung hat die Nominationen für den Titel Limmattaler des Jahres vorgenommen. Nun entscheiden die geschätzten Leserinnen und Leser mit ihrer Wahl darüber, wer sich dieses Jahr den Titel holt.

David Egger, Sandro Zimmerli und Sibylle Egloff
Merken
Drucken
Teilen
Limmattaler des Jahres 2018 Übersicht
7 Bilder
Sabine Billeter hat Dietikon den Fiirabigmärt gebracht und belebt die Stadt Aus dem Nichts hat Sabine Billeter den wöchentlichen Fiirabigmärt auf dem Rapidplatz im Dietiker Limmatfeld-Quartier auf die Beine gestellt. Und so den Platz belebt, den andere schon als tote Fehlplanung abgeschrieben hatten. Billeter, die seit 15 Jahren als Geschäftsleiterin der Vereinigung Zentrum Dietikon arbeitet, hat damit viel Eigeninitiative gezeigt. Die Bergdietikerin belebt zudem nach wie vor das Stadtzentrum: Tausende geniessen jeweils den Frühlings-, den Herbst-, den Weihnachtsmarkt. Und jeden Samstag lockt der Frischmarkt das Volk ins Dietiker Zentrum. All das sind Begegnungsorte, wo das Limmattal zusammenkommt.
Margrit Gähwiler kümmerte sich jahrelang um den Oetwiler Fahrdienst Mehr als 50 Jahre lang hat sich Margrit Gähwiler der gemeinnützigen Arbeit verschrieben. Sie präsidierte den Frauenverein, den Samariterverein in Oetwil, im Limmattal und im Kanton Zürich. Besonders geprägt hat Gähwiler den Oetwiler Fahrdienst, um den sich die 80-Jährige seit der Gründung der Kommission für Autofahrdienste 1990 kümmerte. Zwei Jahre lang fuhr sie Senioren und Personen mit Einschränkungen zu Arztterminen, zur Therapie oder in die Apotheke, bis sie sich ausschliesslich der Administration als Präsidentin widmete. Im April trat sie altershalber zurück und vertraute Gaby Winiger die Aufgabe an. Gähwiler hofft, dass der Fahrdienst weiter Beachtung findet.
Zusammen mit vielen Helfern hat Otto Müller Dietikon ein Stadtfest organisiert Stellvertretend fürs ganze Organisationskomitee und alle Helferinnen und Helfer ist Otto Müller als Limmattaler des Jahres 2018 nominiert. Mit dem Dietiker Stadtfest brachten der OK-Präsident und sein Team das Limmattal in Feierlaune. Zehntausende Gäste bewegten sich durch die Stadt, assen in den Vereinsbeizen, sahen sich das Ganze im Riesenrad von oben an, tanzten zu den Konzerten von Boney M., Dodo und weiteren Stars oder feierten bis in den frühen Morgen in der Bora-Bora-Beach- Bar im Velohaus beim Bahnhof. Das Stadtfest mit dem Motto «Dietikon bewegt» begeisterte. Eine Leistung, die viele Dietikerinnen und Dietiker stolz macht.
Trotz Krankheit setzt sich Roger Seger unermüdlich für Beeinträchtigte ein Als beeinträchtigter Schwuler vertritt Roger Seger eine doppelte Minderheit. Diesen Sommer zog er als erster Rollstuhlfahrer ins Schlieremer Parlament ein. Er leidet an der Darmerkrankung Colitis Ulcerosa. Die Symptome reichen von unkontrollierbarem Durchfall, Fieber und Erschöpfung über Magenkrämpfe bis hin zu Blutungen im Darm. Zudem ist Seger von Polyarthritis, einer Entzündung der Gelenke, betroffen. Und wegen einer seltenen Nervenerkrankung ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Seger setzt sich unermüdlich für Beeinträchtigte ein: So hat er den Verein Menschen mit Autoimmunerkrankungen (MIA) mitgegründet.
Beat Spreng und Paul Lüchinger machen Urdorfer Geschichte erlebbar Dieses Jahr meldete sich in Aesch die Kunstmeile zurück. Bereits zum zweiten Mal nach 2015 fand sie statt. Es ist ein Postenlauf der ganz besonderen Art: Die Besucher schlendern jeweils von Haus zu Haus. In Scheunen und in Privathäusern der Künstler lassen sich die Werke in ungezwungenem Ambiente betrachten. Ins Leben gerufen haben die Kunstmeile Sara Haslacher und ihre Mutter Stefanie Seiler, die zehn Jahre in Aesch gewohnt haben. Zwar wohnen Seiler und Haslacher heute nicht mehr im Limmattal, aber Aesch sind sie nach wie vor verbunden – vor allem, wenn sich die Kunstmeile zurückmeldet.
Dank Sara Haslacher und Stefanie Seiler gibt es die Kunstmeile Aesch Beat Spreng und Paul Lüchinger liegt die Urdorfer Geschichte am Herzen. Aus diesem Grund verbrachten der Kassier und der Präsident der Stiftung Ortsmuseum Urdorf den ganzen Sommer damit, das Ortsmuseum auf den neusten Stand zu bringen. Sie statteten das alte Bauernhaus mit LED-Spots und -Panels aus und verlegten Eichenparkett. Zur Erneuerung gehört aber auch die erste eigene Website. Diese soll vor allem im Hinblick auf einen Generationenwechsel im Stiftungsrat dienlich sein. Spreng und Lüchinger sind 70 beziehungsweise 76 Jahre alt und organisierten seit dem Erwerb des Hauses 1995 bereits vier Sanierungen.

Limmattaler des Jahres 2018 Übersicht

Limmattaler Zeitung

Die Blätter fallen von den Bäumen, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch 2018 hat kleinere und grössere Geschichten geschrieben, die berührten, erstaunten oder für Aufsehen sorgten. Dahinter stehen Menschen, die durch ihren Einsatz etwas Besonderes für die Allgemeinheit geleistet haben. Das soll gewürdigt werden. Deshalb nominiert die Redaktion der Limmattaler Zeitung jedes Jahr sechs Personen oder Personengruppen, die sie zur Wahl für die Limmattalerin oder den Limmattaler des Jahres vorschlägt.

So stimmen Sie ab:

Ihre Stimme können Sie via E-Mail abgeben. Senden Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Limmattaler des Jahres», Ihrem Favoriten oder Ihrer Favoritin für den Titel sowie Ihrer Adresse und Telefonnummer an: redaktion@limmattalerzeitung.ch

Diese acht Kandidaten stehen zur Auswahl:

Sabine Billeter hat Dietikon den Fiirabigmärt gebracht und belebt die Stadt Aus dem Nichts hat Sabine Billeter den wöchentlichen Fiirabigmärt auf dem Rapidplatz im Dietiker Limmatfeld-Quartier auf die Beine gestellt. Und so den Platz belebt, den andere schon als tote Fehlplanung abgeschrieben hatten. Billeter, die seit 15 Jahren als Geschäftsleiterin der Vereinigung Zentrum Dietikon arbeitet, hat damit viel Eigeninitiative gezeigt. Die Bergdietikerin belebt zudem nach wie vor das Stadtzentrum: Tausende geniessen jeweils den Frühlings-, den Herbst-, den Weihnachtsmarkt. Und jeden Samstag lockt der Frischmarkt das Volk ins Dietiker Zentrum. All das sind Begegnungsorte, wo das Limmattal zusammenkommt.
6 Bilder
Margrit Gähwiler kümmerte sich jahrelang um den Oetwiler Fahrdienst Mehr als 50 Jahre lang hat sich Margrit Gähwiler der gemeinnützigen Arbeit verschrieben. Sie präsidierte den Frauenverein, den Samariterverein in Oetwil, im Limmattal und im Kanton Zürich. Besonders geprägt hat Gähwiler den Oetwiler Fahrdienst, um den sich die 80-Jährige seit der Gründung der Kommission für Autofahrdienste 1990 kümmerte. Zwei Jahre lang fuhr sie Senioren und Personen mit Einschränkungen zu Arztterminen, zur Therapie oder in die Apotheke, bis sie sich ausschliesslich der Administration als Präsidentin widmete. Im April trat sie altershalber zurück und vertraute Gaby Winiger die Aufgabe an. Gähwiler hofft, dass der Fahrdienst weiter Beachtung findet.
Zusammen mit vielen Helfern hat Otto Müller Dietikon ein Stadtfest organisiert Stellvertretend fürs ganze Organisationskomitee und alle Helferinnen und Helfer ist Otto Müller als Limmattaler des Jahres 2018 nominiert. Mit dem Dietiker Stadtfest brachten der OK-Präsident und sein Team das Limmattal in Feierlaune. Zehntausende Gäste bewegten sich durch die Stadt, assen in den Vereinsbeizen, sahen sich das Ganze im Riesenrad von oben an, tanzten zu den Konzerten von Boney M., Dodo und weiteren Stars oder feierten bis in den frühen Morgen in der Bora-Bora-Beach- Bar im Velohaus beim Bahnhof. Das Stadtfest mit dem Motto «Dietikon bewegt» begeisterte. Eine Leistung, die viele Dietikerinnen und Dietiker stolz macht.
Trotz Krankheit setzt sich Roger Seger unermüdlich für Beeinträchtigte ein Als beeinträchtigter Schwuler vertritt Roger Seger eine doppelte Minderheit. Diesen Sommer zog er als erster Rollstuhlfahrer ins Schlieremer Parlament ein. Er leidet an der Darmerkrankung Colitis Ulcerosa. Die Symptome reichen von unkontrollierbarem Durchfall, Fieber und Erschöpfung über Magenkrämpfe bis hin zu Blutungen im Darm. Zudem ist Seger von Polyarthritis, einer Entzündung der Gelenke, betroffen. Und wegen einer seltenen Nervenerkrankung ist er auf den Rollstuhl angewiesen. Seger setzt sich unermüdlich für Beeinträchtigte ein: So hat er den Verein Menschen mit Autoimmunerkrankungen (MIA) mitgegründet.
Beat Spreng und Paul Lüchinger machen Urdorfer Geschichte erlebbar Dieses Jahr meldete sich in Aesch die Kunstmeile zurück. Bereits zum zweiten Mal nach 2015 fand sie statt. Es ist ein Postenlauf der ganz besonderen Art: Die Besucher schlendern jeweils von Haus zu Haus. In Scheunen und in Privathäusern der Künstler lassen sich die Werke in ungezwungenem Ambiente betrachten. Ins Leben gerufen haben die Kunstmeile Sara Haslacher und ihre Mutter Stefanie Seiler, die zehn Jahre in Aesch gewohnt haben. Zwar wohnen Seiler und Haslacher heute nicht mehr im Limmattal, aber Aesch sind sie nach wie vor verbunden – vor allem, wenn sich die Kunstmeile zurückmeldet.
Dank Sara Haslacher und Stefanie Seiler gibt es die Kunstmeile Aesch Beat Spreng und Paul Lüchinger liegt die Urdorfer Geschichte am Herzen. Aus diesem Grund verbrachten der Kassier und der Präsident der Stiftung Ortsmuseum Urdorf den ganzen Sommer damit, das Ortsmuseum auf den neusten Stand zu bringen. Sie statteten das alte Bauernhaus mit LED-Spots und -Panels aus und verlegten Eichenparkett. Zur Erneuerung gehört aber auch die erste eigene Website. Diese soll vor allem im Hinblick auf einen Generationenwechsel im Stiftungsrat dienlich sein. Spreng und Lüchinger sind 70 beziehungsweise 76 Jahre alt und organisierten seit dem Erwerb des Hauses 1995 bereits vier Sanierungen.

Sabine Billeter hat Dietikon den Fiirabigmärt gebracht und belebt die Stadt Aus dem Nichts hat Sabine Billeter den wöchentlichen Fiirabigmärt auf dem Rapidplatz im Dietiker Limmatfeld-Quartier auf die Beine gestellt. Und so den Platz belebt, den andere schon als tote Fehlplanung abgeschrieben hatten. Billeter, die seit 15 Jahren als Geschäftsleiterin der Vereinigung Zentrum Dietikon arbeitet, hat damit viel Eigeninitiative gezeigt. Die Bergdietikerin belebt zudem nach wie vor das Stadtzentrum: Tausende geniessen jeweils den Frühlings-, den Herbst-, den Weihnachtsmarkt. Und jeden Samstag lockt der Frischmarkt das Volk ins Dietiker Zentrum. All das sind Begegnungsorte, wo das Limmattal zusammenkommt.

Christian Tschümperlin

2018 war die Auswahl wieder gross. Die Redaktionsmitglieder wählten in einer ersten Runde 27 Personen, deren Einsatz sie emotional bewegte, deren Gestaltungswille sie beeindruckte oder deren Engagement über die Jahre sie würdigen wollten. Dann folgte die Wahl. Jedes Redaktionsmitglied hatte sieben Stimmen. Schon im ersten Wahlgang setzten sich sechs Nominationen klar durch. Alle nahmen die Nomination an. Nun sind Sie, liebe Limmattaler Leserinnen und Leser, an der Reihe. Sie bestimmen, wer den Titel der Limmattalerin oder des Limmattalers des Jahres verdient hat.

2017 hatte Jackie Rubi aus Unterengstringen die Wahl gewonnen, die mit ihrem Orgelsurium auch weit über das Limmattal hinaus begeisterte.

Nochmals ein Jahr zuvor gewannen Beatrice und Charles Rätz die Wahl. Das Ehepaar überzeugte durch sein freiwilliges Engagement für ein sauberes Urdorf. 2015 ging der Titel an Thomas Mattle, der den Preis stellvertretend für das gesamte Organisationsteam des Regionalturnfests in Weiningen entgegennahm. 2014 kam die Ehre dem Ehepaar Josef und Silvia Zihlmann zu, das sich seit Jahren für rumänische Strassenhunde einsetzt. Weitere Gewinner waren Food-Waste-Aktivistin Hélène Vuille (2013), Drogist Philipp Locher (2012), Schwester Elisabeth Müggler (2011), Bibliothekarin Heidi Berri (2010) und Schützenkönig Yves Miller (2009).

Gewinnen Sie eine Übernachtung im Hotel Rigi Kaltbad

Die Redaktion hat acht Personen für die Wahl zur Limmattalerin oder zum Limmattaler des Jahres nominiert. Nun sind Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, an der Reihe, zu bestimmen, wer den Titel dieses Jahr verdient hat. Ihre Stimme können Sie via E-Mail abgeben. Senden Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Limmattaler des Jahres», Ihrem Favoriten oder Ihrer Favoritin für den Titel sowie Ihrer Adresse und Telefonnummer an: redaktion@limmattalerzeitung.ch

Oder Sie schicken eine Postkarte mit dem Stichwort «Limmattaler des Jahres», dem Namen Ihres Favoriten oder Ihrer Favoritin sowie Ihrer eigenen Adresse und Telefonnummer an: Limmattaler Zeitung, Redaktion, Heimstrasse 1, 8953 Dietikon.

Mitmachen lohnt sich: Wer abstimmt, nimmt automatisch an der Verlosung einer Übernachtung für zwei Personen im Hotel Rigi Kaltbad inklusive Frühstück, Nachtessen und Eintritt ins Mineralbad mit Spa teil. Dem oder der Gewählten winkt ebenfalls ein Preis: Er oder sie darf mit Begleitung eine Nacht im Seminar- und Wellnesshotel Stoos (Halbpension plus Spa-Eintritt) verbringen. Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2018 (es gilt das Datum des Poststempels). Jede Person darf nur eine Stimme abgeben. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.