Uitikon

2014 könnte in Uitikon ein neuer Werkhof stehen

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Massnahmenzentrum soll der neue Uitiker Werkhof entstehen. Flavio Fuoli

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Massnahmenzentrum soll der neue Uitiker Werkhof entstehen. Flavio Fuoli

Mit einer Zonenplan-Änderung soll angrenzend zum Massnahmenzentrum Platz frei werden. Die Gemeinde könnte das Land laut Bauausschreibung kostenneutral erwerben respektive abtauschen.

Wird eine lange Leidensgeschichte zu Ende gehen? Wird der zu enge, stark dezentralisierte Uitiker Werkhof bald einen Standort bekommen, der die Bedürfnisse an eine schnell wachsende Gemeinde befriedigt?

Das könnte zumindest so sein, wenn es nach den Plänen des Gemeinderats geht. Bereits im Herbst soll eine Teilrevision der Nutzungsplanung vor die Gemeindeversammlung. Darin wird nichts anderes verlangt, als dass Uitikon Land mit dem Kanton abtauscht. Land, das unmittelbar neben des Massnahmenzentrums Uitikon liegt. Massnahmenzentrum (MZU)? Da war doch was!

Auf MZU-Areal klappte es nicht

Vor geraumer Zeit plante die Gemeinde, den Werkhof vom Untergeschoss des Üdiker-Huuses auf das Gelände des MZU zu verlegen. Die Infrastrukturverhältnisse wären hier optimal gewesen, die Synergien bestens zu nutzen.

Das Vorhaben klappte jedoch aus finanziellen Gründen nicht, wie Gemeindeschreiber Bruno Bauder gegenüber der az Limmattaler Zeitung erklärte. Die Gemeinde wurde mit dem Kanton nicht einig, was den Baurechtszins betraf. Er wertete den für den Baurechtszins relevanten Quadratmeterpreis zu hoch. Die Gemeinde musste verzichten und nach einer neuen Lösung suchen. «Wir sind auf die Suche gegangen», erklärt der Gemeindeschreiber. «Den geeignetsten Platz fanden wir neben dem Gelände des Massnahmenzentrums. Es braucht aber eine Einzonung und einen Landabtausch mit dem Kanton. Die Gemeinde verfügt über Land weiter unten am Bach. Der Kanton ist interessiert, das zu übernehmen», so Bauder.

Laut Bauausschreibung wäre der neue Standort an der Zürcherstrasse südöstlich des Gebiets «Schlossmatt» zu finden. Hier könnten ebenfalls Synergien mit dem MZU genutzt werden wie die Waschanlage oder die Überwachungsanlagen.

Es geht darum, die Zone für Landwirtschaft in die Zone für öffentliche Bauten umzuzonen. Es würde mit dem Kanton zu einem flächengleichen Abtausch kommen. Die Gemeinde könnte das Land laut Bauausschreibung kostenneutral erwerben respektive abtauschen.

Frühestens 2014 bauen

«Wenn wir Glück haben, können wir 2014 mit dem Bau des Werkhofs beginnen, äussert sich Bruno Bauder gegenüber der az Limmattaler Zeitung. Nach der BZO-Revision diesen Herbst käme es zu einem Projektierungskredit, ehe der eigentliche Baukredit folgen würde.

Über den Baukredit, ist sich Bauder sicher, muss an der Urne entweder 2013 oder 2014 entschieden werden. «Es wird sicher 2014, bis wir bauen könnten.» Das Ziel wäre, dass wir mit dem Baufortschritt 2014 gleich weit wären wie das MZU, das ebenfalls in diesem Jahr seinen grossen Umbau beenden möchte.»

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