Dietikon

Raffael Schellenbergs Traum geht in Erfüllung: Er nimmt an der Fersehsendung «Ninja Warrior Switzerland» teil

Für Raffael Schellenberg ist die Teilnahme an der Action-Spielshow ein unbeschreibliches Erlebnis.

Der junge Dietiker, Raffael Schellenberg nimmt an der diesjährigen Ausgabe der Fernsehsendung «Ninja Warrior Switzerland» auf TV 24 teil. Er ist einer der 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich für die zweite Staffel der Action-Spielshow qualifiziert haben.

Mit nur einer Hand und angezogenen Beinen hängt Raffael Schellenberg an der Teppichstange und baumelt leicht hin und her. In seinem Gesicht ist fast keine Anstrengung auszumachen. «Vor der Show habe ich vor allem noch meine Finger- und Griffkraft trainiert», sagt Schellenberg, als er die Füsse wieder auf dem Boden abgesetzt hat.

Der Dietiker ist einer der 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich für die zweite Staffel der Action-Spielshow «Ninja Warrior Switzerland» auf TV 24 qualifiziert haben. Damit erfüllte sich der 19-Jährige einen Traum, der schon vor drei Jahren bei ihm aufkam. Schellenberg erinnert sich noch genau: «Im Fernsehen lief gerade die erste Staffel der deutschen Ausgabe von ‹Ninja Warrior›. Ich schaute nur gerade zwei Minuten zu und wusste sofort, dass ich diesen Parcours unbedingt auch absolvieren muss.» Er begann sogleich für die Hindernisstrecke zu trainieren und gelangte so zu einem neuen Hobby. «Früher interessierte ich mich überhaupt nicht für Sport und spielte Klarinette und ein wenig Klavier», sagt Schellenberg. Mit dem Älterwerden verlor er jedoch das Interesse am Musizieren und mit dem Bouldern kam eine neue Freizeitbeschäftigung dazu, die die alte fast gänzlich ersetzte.

In der Vorbereitung war auch Geduld gefragt

Bouldern ist eine Form des Kletterns, bei der man nicht durch ein Kletterseil gesichert ist. Dafür werden nur wenige Höhenmeter absolviert, bei denen zwar verschiedene Schwierigkeitsstufen erklettert werden können, ein Sturz oder Abspringen aus dieser Höhe aber ohne Risiko ist. Die Sportart schien ihm als perfekte Vorbereitung für sein Vorhaben. «Da mein Vater auch klettert, konnte ich mich zusätzlich fürs Bouldern motivieren», sagt Schellenberg. So löste er sich ein Abo für eine Boulderhalle in Zürich und trainierte fortan dort für eine Teilnahme an der Show.

Dabei benötigte er nicht nur Fleiss und Disziplin, sondern auch Geduld. Um bei der Sendung mitmachen zu dürfen, muss man volljährig sein. «Ich habe mich trotzdem schon vorher bei ‹Ninja Warrior Germany› beworben, wurde dann aber wegen meines Alters abgelehnt», sagt Schellenberg. Davon liess er sich nicht entmutigen. Er bewarb sich auch für die erste Staffel der Schweizer Ausgabe. «Ich war da immer noch nicht alt genug, doch stand ich nur wenige Tage vor meinem 18. Geburtstag.» Schellenberg schaffte es zwar wieder nicht in die Show, hätte aber als Ersatz einspringen dürfen, falls eine Kandidatin oder ein Kandidat ausgefallen wäre. «Doch überschnitt sich das Datum der Aufzeichnung mit meinen Ferien in den USA und so musste ich mich ein weiteres Mal gedulden.»

Lange Wartezeit vor seinem Lauf

In diesem Jahr klappte es dann endlich und Schellenberg qualifizierte sich für die zweite Staffel der Schweizer Ausgabe. Das Training und die lange Vorbereitung schienen sich auszuzahlen, da ihm der zum Casting gehörende Fitnesstest kaum Mühe bereitete. Am Tag der Aufzeichnung sei er dann aber deutlich angespannter gewesen. «Vor meinem Lauf musste ich sehr lange warten, weshalb auch meine Nervosität stieg», sagt der Dietiker. Er habe sich zwar so gut wie möglich auf den Parcours vorbereitet, doch liessen sich nicht alle Elemente nachstellen.

Wie ihm sein Lauf schliesslich geglückt sei, dürfe er nicht erzählen. Dies fällt ihm nicht gerade leicht, da die Teilnahme für ihn ein unvergleichliches Erlebnis gewesen sei. «Am liebsten würde ich allen davon berichten.» Bis zur Ausstrahlung Ende Oktober muss er sich mit Gesprächen über seine Leistung aber auf seine Familie und Freunde beschränken, die ihn bei der Aufzeichnung begleitet und lautstark unterstützt haben. «Auch die Wochen danach war meine Teilnahme immer noch das Dauerthema in unserer Familie», sagt Schellenberg. Was ihn an der Produktion am meisten überraschte, war der ganze Aufwand, der dahinter steckt. Er könne es deshalb kaum erwarten, das fertige Produkt endlich anschauen zu können. Mit wem er sich die Ausstrahlung ansehen werde, wisse er momentan noch nicht. «Sicherlich mit meinen Eltern und vielen Freunden.» Für ihn steht auf jeden Fall fest, dass er bei einer weiteren Staffel im nächsten Jahr den Parcours wieder in Angriff nehmen will.
Das Konzept für die sportliche Action-Spielshow «Ninja Warrior» stammt aus Japan. Die Teilnehmer müssen dabei einen herausfordernden Hindernisparcours meistern. Ende Oktober zeigt TV 24 die zweite Staffel. Nächste Woche wird TV 24 das genaue Datum des Sendestarts bekannt machen.

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