Verkehr

«Planung völlig missraten»: VCS und Pro Velo fordern andere Veloführung an Zürcher Lagerstrasse

Die Ecke Langstrasse/Lagerstrasse vor der Umbauten. (Archiv)

Die Ecke Langstrasse/Lagerstrasse vor der Umbauten. (Archiv)

Pro Velo Kanton Zürich und der VCS Zürich wehren sich mit einer Einsprache gegen die neue Veloführung bei der Ecke Lagerstrasse/Langstrassenunterführung. Die Planung sei völlig missraten, kritisieren sie und verlangen von der Stadt nachträgliche Verbesserungen.

Wer aus der Langstrassenunterführung in der Stadt Zürich mit dem Velo in die Lagerstrasse einbiegen will, begegnet seit Kurzem einer speziellen Verkehrssituation. Er wird quer über eine Fussgängerfläche zu einem mit so genannten Haifischzähnen ausgezeichneten Übergang für Velos geführt.

Um in die Lagerstrasse zu gelangen, muss der Velofahrer dann aber eine zehn Zentimeter hohe Verkehrsinsel passieren. Umfährt er dieses Hindernis, kommt er entweder den Fussgängern auf dem Zebrastreifen in die Quere oder er muss eine Auto- und Velofahrspur kreuzen und dabei eine Sicherheitslinie überfahren.

Das nun realisierte Projekt sei funktional stark verändert worden zu den ursprünglichen Plänen, heisst es in der gemeinsamen Mitteilung von Pro Velo und dem VCS vom Dienstag. Diese lagen nämlich 2012 auf und waren von den beiden Organisationen nicht beanstandet worden. Es sei umso erstaunlicher, dass das Projekt nun massiv verändert wurde.

Eine solche wesentliche Änderung hätte erneut ausgeschrieben werden müssen, schreiben die Organisationen. Deshalb fechten sie das neue Projekt mit einer Einsprache an. Sie verlangen von der Stadt, dass eine direkte Veloführung aus der Unterführung in die Lagerstrasse nachträglich noch realisiert wird.

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