Weiningen
Pippis und Piraten feiern Kinderfasnacht am Umzug in Weiningen

Rund 200 Eltern und Kinder glänzen mit ausgefallenen Kostumen. Beim traditionellen Umzug vom Schulhaus Schlüechti zum Weininger Schlössli sorgen Feuerweher und Polizei für einen Reibungslosen Ablauf.

Senada Haralcic
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Weininger Fasnacht

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Limmattaler Zeitung

An die 200 Eltern und Kinder versammelten sich vor dem Schulhaus Schlüechti bei sonnigem Wetter. Vor dem traditionellen Umzug durch das Weininger Dorf bestaunten sich die verkleideten Kinder gegenseitig, während die Eltern stolz ein paar Fotos knipsten.

Passend zur Fasnachtsstimmung spielte am Sonntag die Zürigugge Ladykillers. «Wir haben die Gugge dieses Jahr zum ersten Mal engagiert», sagt Carole Barth-Sova, Vorstandsmitglied des Elternvereins Weiningen, der den Fasnachtsumzug seit über 20 Jahren organisiert. Die Gugge sei ihr persönliches Highlight, ergänzt Barth-Sova.

Weiter freute sich die Weiningerin über die zahlreichen Eltern, die sich dieses Jahr auch mit farbigen Kostümen am Umzug beteiligten. Von Piraten bis hin zu Häftlingen war alles dabei.

Auch die neun Frauen vom Vorstand des Elternvereins verkleideten sich, einheitlich als Pippi Langstrumpf: «Damit man uns besser erkennt», erklärt Barth-Sova. Die orangen, abstehenden Zöpfe wurden aber auch von vielen Mädchen gerne als Verkleidung gewählt, während bei den Jungen Spiderman-Kostüme hoch im Kurs standen.

Reibungsloser Ablauf

Die Route ist seit drei Jahren dieselbe: Start beim Schulhaus Schlüechti über den Lindenplatz bis hin zum Weininger Schlössli. An der Front kümmerten sich Feuerwehr und Polizei um einen reibungslosen Ablauf, während im Hintergrund die Ladykillers spielten und die Kinder und Eltern sich mit Konfetti bewarfen.

Dank der aufwendigen Organisation des Elternvereins konnte jeder den Umzug und auch das anschliessende Fest im Schlössli in vollsten Zügen geniessen: «Wir fangen schon ein Jahr im Voraus mit der Planung an. Bei jeder Kinderfasnacht machen wir dann eine Checkliste mit Ideen, was wir im nächsten Jahr verbessern können», sagt Barth-Sova.

Sie freut sich ausserdem über das Engagement der Kinder: «Unsere Kinderfasnacht ist immer etwas später als die anderen, dazwischen waren noch Ferien. Ich nehme an, dass sich die Kinder intensiv mit selber gebastelten Kostümen vorbereitet haben.» Und auch mit Konfetti hatten sich die Weininger Kinder gut eingedeckt, schliesslich blieb kein einziger Fasnachtsteilnehmer von den bunten Papierschnipseln verschont.

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