Einzelinitiative

Null Stimmen: Kantonsrat versenkt Terekhovs Vorstoss zur Heiratsstrafe

Der Oberengstringer Artur Terekhov forderte pauschale Steuerabzüge für Eheleute und Einpersonenhaushalte.

Der Oberengstringer Artur Terekhov forderte pauschale Steuerabzüge für Eheleute und Einpersonenhaushalte.

Der Limmattaler Artur Terekhov bleibt ohne Erfolg im Kantonsrat. Seine Einzelinitiative kam nicht einmal auf eine Stimme.

«Steuerliche Heirats- und Singlestrafe zugleich eindämmen» – unter diesem Titel hat der parteilose Oberengstringer Student Artur Terekhov, der zuletzt auch als No-Billag-Befürworter in Erscheinung trat, im Kantonsrat eine Einzelinitiative eingereicht. Terekhov forderte pauschale Steuerabzüge für Eheleute und Einpersonenhaushalte.

60 Stimmen wären für eine vorläufige Unterstützung nötig gewesen, auf 0 Stimmen kam die Einzelinitiative. Stefan Schmid (SVP, Niederglatt) erklärte sie für «ökonomisch, ökologisch und sozialpolitisch unsinnig». Vertreter von FDP, SP, GLP und BDP plädierten dafür, auf Bundesebene die Individualbesteuerung durchzusetzen, um das Problem der sogenannten Heiratsstrafe anzugehen. Eine entsprechende Motion ist im Ständerat hängig, nachdem sie vom Nationalrat überwiesen wurde.

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