Rund 100 Schwinger fallen in Dietikon ein. Ihre Absicht: der Sieg am 73.Niklausschwinget in der Stadthalle und der damit verbundene Preis, Rind Wirta. Die vertretenen Regionen neben der Nordostschweiz (70 Teilnehmer), welcher der organisierende SK Glatt- und Limmattal angehört: Innerschweiz (15), Nordwest- (10) und Südwestschweiz (5).

Die Teilnehmerliste ist noch nicht vollständig, die Favoritenrolle aber ist vergeben: Den zweifachen eidgenössischen Kranzschwinger Bruno Gisler gilt es zu schlagen. Er zählt in der laufenden Saison mit neun Kranzgewinnen zu den erfolgreichsten Schwingern. Was dem ehemaligen Zürcher Oberländer aber noch fehlt, ist ein Sieg am Niklausschwinget.

Die stärksten Konkurrenten für Gisler kommen aus der Nordostschweiz. Allen voran gilt es den Überraschungsmann des Eidgenössischen, Michael Bless, zu beachten. Der Appenzeller meldet seine Ambitionen mit acht Kranzgewinnen an.

Kann Huber Vogel beerben?

Die Glatt- und Limmattaler feierten in der Person von Christian Vogel zum letzten Mal vor 11 Jahren den Heimsieg. Jetzt haben sie wieder einen Siegesanwärter in ihren Reihen. Der Bergdietiker Jodok Huber ist nach seinem Kranz am Eidgenössischen für einen Spitzenplatz gut.

Insgesamt sind vom SK Glatt- und Limmattal sieben Schwinger für den Wettkampf gemeldet. Neben Huber steigt eine sehr junge Mannschaft ins Sägemehl, die mit Thomas Kammermann und dem 17-jährigen Dietiker Matthias Bräm durchaus Chancen auf eine gute Platzierung haben.

Ab sofort können nummerierte Tribünenplätze für den Niklausschwinget reserviert werden. Kontakt: Hans Gerber, Rietlistrasse 20, 8172 Niederglatt, Telefon: 044 342 49 16, abends von 18bis 21Uhr.

Seit 11 Jahren warten die Glatt- und Limmattaler auf den Heimsieg. Christian Vogel gewann als Letzter.