Oetwil

Neujahrsapéro: Der Altberg dient als Wegweiser für gute Vorsätze

Am Neujahrsapéro warb Gemeindepräsident Paul Studer für das Naherholungsgebiet Altberg. Eine Ausstellung wirbt dafür, das direkt an Oetwil anknüpfende Juwel wieder mehr zu schätzen.

«Prost, auf ein gutes neues Jahr.» Diesen Satz sagte Paul Studer heute fast im Minutentakt. Kein Wunder. Zum Neujahrsapéro in der Oetwiler Gemeindescheune, der vom Gemeinderat und der FDP organisiert wurde, waren ziemlich viele Gäste erschienen und sie alle wollten mit dem Gemeindepräsidenten anstossen. Zwischendurch schaffte Studer es dann aber doch, sich die Ausstellung zum Naherholungsgebiet Altberg genauer anzuschauen.

«Damit zeigen wir den Oetwilern im Prinzip nichts Neues», gab er zu. Aber darum gehe es auch gar nicht. Manchmal vergesse man eben, wie schön es in der direkten Umgebung sei, sagte er. Durch die Ausstellung solle den Bewohnern des Dorfes wieder bewusst werden, welches Juwel direkt an Oetwil anknüpfe. «Es lohnt sich, auch dem Altberg mal wieder einen Besuch zu erstatten. Sei es mit dem Fahrrad, als Spaziergänger oder Jogger, da ist für jeden etwas dabei. Es gibt nicht nur die Limmat», so Studer.

Die Besucher des Apéros nutzten die Gelegenheit ebenfalls, um durch die Ausstellung zu schlendern. Jetzt, zum neuen Jahr hin, schienen sich auch einige der Oetwiler einen guten Vorsatz genommen zu haben. «Schau, hier könnten wir doch jetzt zusammen laufen gehen», sagte etwa eine Besucherin und piekste ihrem Mann in den Bauch. Dieser nickte widerwillig und schnappte sich im selben Moment ein Schnittchen vom Buffet. Dieses war reichlich gefüllt. Süsser und herzhafter Fingerfood lud zum Schnabulieren ein. Die meisten der Anwesenden hatten selbst etwas dazu beigetragen und fleissig gebacken.

Ehrenplatz für Köbi Alt

Einen besonderen Platz in der Ausstellung bekam übrigens auch Köbi Alt mit seinem Klangpfad. Nach dem Tod des Künstlers ist zwar bislang noch unklar, wie es mit dem Weg weitergehen wird. Immerhin erinnert aber jetzt schon einmal eine kleine Sammlung seiner Werke daran, was Alt zu seinen Lebzeiten rund um Oetwil geschaffen hat.

Direkt daneben wurden Fotos vom Erliweiher und dem sagenumworbenen Chindlistein gezeigt. Die Ausstellung warb aber auch für die Sandhöhle. Eine Sandhöhle? Diese Frage war von den Gästen ganz oft zu hören. «Die wenigsten scheinen sie zu kennen», sagte Studer erstaunt. Aber wer weiss, vielleicht zieht gerade sie nach diesem Apéro wieder neue Besucher ins Naherholungsgebiet.

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