Zürich

Neues Gesetz regelt Nutzung des Untergrundes – das sind die Beschlüsse des Zürcher Kantonsrats

Mindestens ein Drittel des abgebauten Kieses und des Baustellen-Aushubs soll im Kanton Zürich in Zukunft auf der Schiene transportiert werden. (Symbolbild)

Mindestens ein Drittel des abgebauten Kieses und des Baustellen-Aushubs soll im Kanton Zürich in Zukunft auf der Schiene transportiert werden. (Symbolbild)

Der Kanton Zürich regelt erstmals einheitlich die Nutzung seines tiefen Untergrundes: Das Kantonsparlament hat am Montag dazu in zweiter Lesung ein neues Gesetz mit 139 zu 30 Stimmen verabschiedet.

Es geht um die Nutzung von Erdwärme, die sogenannte Tiefengeothermie, und die Nutzung von Grundwasser. Geregelt werden auch Entnahme und Einlagerung von Stoffen (CO2-Speicherung), der Abbau von Bodenschätzen und die Erstellung unterirdischer Räume. Explizit verboten wird das umstrittene Fracking zur Gewinnung von fossilen Treibstoffen, im Kanton Zürich namentlich von Schiefergas.

Kies- und Aushubtransporte sollen auf die Schiene

Mindestens ein Drittel des abgebauten Kieses und des Baustellen-Aushubs soll im Kanton Zürich in Zukunft auf der Schiene transportiert werden. Der Kantonsrat hat am Montag die dazu notwendigen Gesetzänderungen in erster Lesung beschlossen.

Mit der Vorlage soll der Lastwagen-Verkehr reduziert werden zwischen den grossen Baustellen im südlichen Kantonsteil und den grossen Kiesabbaugebieten und Deponien für Baustellen-Aushub im Norden. Betroffen von den Transportvorgaben sind nur die allergrössten Baustellen, etwa zehn im ganzen Kanton.

Meistgesehen

Artboard 1