Die Tore zum Bruno-Weber-Park sind am Samstag wieder aufgegangen. Mit der neuen Saison verfügt der Kulturpark auch über neue Angebote. «Drei Workshops stehen neu auf dem Kulturprogramm», erklärte die Präsidentin der Bruno-Weber-Stiftung, Isabelle Cart. So kann man – nebst dem Zeichenkurs – nun auch einen Fineart-Porträt-Kurs, eine Poesie-Werkstatt und einen Smartphone-Foto-Workshop besuchen.

Auch im Jahr 2019 wird es wiederum am letzten Sonntag im Monat jeweils einen Sonntagsbrunch mit Kulturprogramm geben. Stargast im diesjährigen Kulturprogramm ist Autor, Semiotiker, Forscher und Künstler André Vladimir Heiz. Cart und ihr kleines Team sorgen dafür, dass alle Events und Renovierungen so erfolgen, wie dies im Sinne des des 2011 verstorbenen Künstlers wäre. Die Stiftungspräsidentin kann dabei auf lange Erfahrung zählen; als Assistentin von Harald Szeemann betrat die Kunsthistorikerin bereits vor 29 Jahren die Welt von Bruno Weber. «Der Park ist ein Gesamtkunstwerk», sagt Isabelle Cart. «Er bringt Prozesse mit sich, die noch lange andauern werden.»

Die erste Besucherin, die sich in der Saison 2019 auf den Weg in den Park machte, war Maya Stadtmann, die den Park jede Saison besucht. «Der obere Teil im Wald gefällt mir am besten – wie die Natur und die Kunstfiguren ineinanderfliessen, ist wunderschön», meinte die Besucherin aus Urdorf. Hingegen zum ersten Mal im Bruno-Weber-Park war Sandra Widmer aus Killwangen. «Die Architektur ist besonders bewundernswert», sagte sie. Zusammen mit Freunden und ihrem Hund nutzte sie das warme Wetter, um die Saisoneröffnung des Parks zu geniessen.

In der vergangenen Saison zählte der Park 17'000 Besucher. Zudem fanden rund 200 Führungen sowie 50 Anlässe statt. Die Anlässe des Kulturprogramms machen rund 20 bis 25 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Stiftungspräsidentin hofft, dass in diesem Jahr die intensive Planungsphase abgeschlossen werden kann und nach Verzögerungen dringende Massnahmen umgesetzt werden können. Die Saison 2019 dauert im Bruno-Weber-Park bis zum 30. Oktober. Der begehbare und als Zusammenspiel von Architektur und Natur erlebbare Kunstraum ist jeweils am Mittwoch, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet.